Elden Ring Nightreign: Patch für den umstrittenen Singleplayer - Der Unterschied ist gewaltig!
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Der bockschwere Singleplayer-Modus von Elden Ring: Nightreign musste viel Kritik für sein Balancing einstecken. Nun schiebt From Software prompt einen Patch nach - und gibt euch durchschlagende Vorteile.
Obwohl Elden Ring: Nightreign bei Spielern wie Kritikern ordentlich ankommt, gibt es doch einen Kritikpunkt, der sich in zahlreichen Rezensionen wiederfindet: Das Koop-Roguelite für Dreierteams bietet zwar einen Einzelspielermodus an, allerdings empfinden viele das Balancing im Singleplayer als zu schwer und frustrierend.
Die größten Unterschiede zum Koop-Modus: Einerseits ist niemand da, der euch wiederbeleben kann, wenn ihr mal ins Gras beißt, andererseits könnt ihr alleine weniger Gegner vor Ablauf der Zeit weghauen, um euren Charakter zu stärken.
From Software hat in der Releasefassung bereits an Solospieler gedacht: So stecken Feinde deutlich weniger Schaden ein und sind in Gruppenkämpfen nicht so aggressiv, außerdem dürft ihr euch zweimal pro Runde ein Extraleben kaufen. Trotzdem ist die Erfahrung alleine noch einmal eine ganze Ecke stressiger, und auch viel schneller zu Ende, wenn ihr einen Fehler macht.
Ein Balancing-Patch sollte also her, und den hat From Software nun auch in Windeseile fertiggestellt: Patch 1.01.1 mit Regulation-Version 1.01.2 bringt nicht nur einige Bugfixes, sondern auch die ersehnten Anpassungen für den Singleplayer. Konkret ändert sich Folgendes:
- In einem Nacht-Bosskampf habt ihr automatisch ein Extraleben. Ihr könnt euch also einen Tod pro Kampf erlauben, bevor die Runde in einer Niederlage endet. Das gilt für die Bosse der ersten und zweiten Nacht sowie für den Kampf gegen den gewählten Nachtfürsten. Dieses neue Extraleben lässt sich mit denen stapeln, die ihr bei Händlern kauft oder selten in der Spielwelt findet, und auch die passive Fähigkeit des Wylders, die euch einmal vor tödlichem Schaden bewahrt, bekommt ihr obendrauf. Spielt ihr den Wylder und kauft beide Extraleben beim Händler, dürft ihr beim Nachtfürsten also insgesamt ganze viermal sterben!
- Die Runenausbeute beim Besiegen von Gegnern wurde im Singleplayer erhöht. From Software nennt keine genauen Zahlen, aber basierend auf ein paar Testrunden mit dem neuen Patch schätzen wir, dass es 20 bis 30 Prozent sein dürften. Vor dem Patch kamen wir alleine meistens mit Stufe 11 oder 12 beim Nachtfürsten an. Nun schaffen wir es zuverlässig, Stufe 13 bis 15 zu erreichen.
Das bedeutet: Ihr startet nicht nur mit einem stärkeren Charakter in die Bosskämpfe, sondern dürft euch auch mindestens einen Tod pro Boss erlauben. Eure Chancen auf einen Sieg sehen insgesamt also deutlich besser aus als vorher.
Auch für Koop-Spieler hat der Patch eine vielversprechende Änderung: So sollt ihr nun eine höhere Chance auf seltene Relikte haben, wenn ihr in einer Runde den Nachtfürsten erreicht, und auch der Kauf von Zufallsrelikten beim Topfhändler soll öfter seltene Varianten ausspucken.
Daneben finden sich noch viele kleine Bugfixes im aktuellen Patch. Welche das genau sind, lest ihr hier in den offiziellen Patch-Notes nach.
Auch in Zukunft will From Software Nightreign weiter anpassen und mit Content versorgen. In einem aktuellen Tweet von Bandai Namco werden neben dem DLC, der für Ende des Jahres geplant ist, auch noch "verbesserte Kämpfe gegen bestehende Nachtfürsten" und ein eigener Modus für zwei Spieler in Aussicht gestellt.
