Eine Affäre in Paris

Test

Eine Affäre in Paris Eigentlich ist die junge Amerikanerin Isabel (Kate Hudson) den weiten Weg aus Santa Barbara nach Paris gekommen, um mit ihrer Schwester Roxy de Persand (Naomi Watts) ein paar schöne Tage zu verbringen.

Doch schon kurz nach ihrer Ankunft muss sie erleben, wie Roxys Gatte, der Maler Charles-Henri (Melvil Poupaud), seine Siebensachen packt und seine hochschwangere Frau samt achtjähriger Tochter sitzen lässt. Bei einem gemeinsamen Essen mit Roxys Schwiegermutter Suzanne (Leslie Caron) lernt Isabel so einiges darüber, wie die Franzosen mit dem Leben und der Liebe umgehen.

Das Fremdgehen ihres Sohnes hält Suzanne für eine Bagatelle. Die Strafe folgt auf dem Fuße: Prompt verliebt sich Isabel in Suzannes verheirateten Bruder (Thierry Lhermitte) und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre ...

Naomi Watts ("Mulholland Drive", "Ring") quält sich als hochschwangere, vom Ehemann verlassene Frau durch diesen mittelmäßigen Film.

Als Vorlage diente Regisseur James Ivory ("Was vom Tage übrig blieb") der gleichnamige Roman von Diane Johnson, die übrigens auch das Drehbuch zu Stanley Kubricks Horror-Klassiker "Shining" verfasste. MN

Fazit

Film-Check: Langatmiges und wenig subtil in Szene gesetztes komödiantisches Melodram. Selbst die prominente Besetzung vermag nicht über die wirre Story und die vielen Längen hinwegzutrösten.
DVD-Fazit: Bei James Ivorys Tragikomödie missfallen einige Durchhänger und die wenig nachvollziehbare Handlung. Die Geschichte ist darüber hinaus voller Klischees und die Charaktere wirken selten glaubwürdig. Die technische Umsetzung auf DVD fällt recht ordentlich aus, Extras fehlen allerdings gänzlich.

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