DVD-Review: Ein gutes Jahr

Test Patrick Köllner

Ridley Scott erzählt die autobiografisch angehauchte Story eines Engländers, der in Frankreich den Sinn des Lebens entdeckt.

Geistesblitz

Bootsfahrt mit Fanny (Marion Cotillard). Bootsfahrt mit Fanny (Marion Cotillard). Wie der Film entstand, erfahren Sie im Feature "Postkarten aus der Provence". Dieses besteht aus neun Elementen (B-Roll, Statements und Kommentare), die sich in den Film integrieren oder separat anschauen lassen. Scott erklärt, dass er selbst seit 15 Jahren in Südfrankreich ein Anwesen besitzt und seinen dortigen Nachbarn, den britischen Autor Peter Mayle, auf einer Party zu einem Buch zum Thema inspirierte. "Mein Jahr in der Provence" wurde mehr als fünf Millionen Mal verkauft.

Fazit

Film-Check: Ridley Scott ist nicht unbedingt der Regisseur, von dem man eine romantische Komödie erwartet. In Deutschland motivierte das dennoch knapp 450.000 Menschen zu einem Kino- besuch. Was sie zu sehen bekamen, war sicherlich keine Neuerfindung des Genres.
Scotts Film ist das stilsicher und elegant gefilmte Bilderbuch einer umwerfend schönen Landschaft, die zum Genießen, Träumen und Verliebtsein verführt. Bei aller Vorhersehbarkeit der Geschichte und trotz einer ziemlich unglaubwürdigen Wandlung der Hauptfigur genügt "Ein gu- tes Jahr" dem Anspruch, sich für zwei Stunden romantischem Eskapismus hinzugeben, vollkommen. DVD-Fazit: Abgesehen davon, dass das Bonusmaterial für eine neue A-Produktion etwas dünn ausgefallen ist, gibt es eigentlich keinen Grund, warum unverbesserliche Träumer und Frankreich-Lieb- haber die DVD nicht kaufen sollten.

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