EA Sports PGA Tour: Das Golf-Comeback in der Vorschau
Special
Fast acht Jahre ist es nun schon her, dass mit Rory McIlroy auf dem Cover das letzte Golfspiel von Electronic Arts erschienen ist. Ab dem 24. März wagt sich die traditionsreiche PGA-Reihe von EA Sports aber endlich erneut aufs Grün. Chris durfte einer ausführlichen Präsentation zu EA Sports PGA Tour: Road to the Masters beiwohnen und mit den Entwicklern sprechen. Hier lest ihr seine Eindrücke.
Angeblich soll man diese Unterschiede richtig spüren, da sie sich auch auf Rollbacks, Carries und das Aufspringen des Balles auswirken. Laut der Entwickler holte sich das Team Feedback von Caddies ein, die ihnen allesamt bescheinigten, das Zusammenspiel von Schlägen und Kursbegebenheiten richtig eingefangen zu haben. Selbstbewusst fügten sie hinzu, dass sie davon ausgehen, dass einige Profis EA Sports PGA Tour: Road to the Masters tatsächlich zum Training verwenden werden. Das klingt für Golfnerds natürlich richtig cool und bis zu einem gewissen Teil kann ich mich bestimmt auch in dem Spiel verbeißen, aber kurz befürchtete ich, das könne etwas zu viel des Guten für mich Laien sein.
Glücklicherweise erwähnten die Devs in diesem Moment die zahlreichen Spielhilfen. So wird man unter anderem die Auswirkungen der Wetterverhältnisse einstellen können. Außerdem soll es zahlreiche optionale Hilfslinien, Empfehlungen und Anzeigen geben. In einem Clip darf ich mir ein paar davon anschauen und das fühlt sich vertraut an. Schwunganzeige oder die optionale Linie beim Putten sind fast genauso wie in PGA Tour 2K. Allerdings wirkt im EA-Spiel all das moderner, dynamischer und übersichtlicher. Plötzlich war ich doch zuversichtlich, dass ich mit dem Spiel Spaß haben werde.
Quelle: PC Games
EA Sports PGA Tour: Road to the Masters in der Vorschau (3)
Ich mach' jetzt Karriere
Zu guter Letzt widmen sich die Entwickler dem Karrieremodus, in dem Spieler einen männlichen, weiblichen oder geschlechtsneutralen Golfer erstellen dürfen. Anschließend legt man fest, wo die Karriere beginnen soll: Im Amateur-Bereich, mit der Korn Ferry Tour oder direkt mit der PGA Tour. Hat man sich für einen Startpunkt entschieden, folgt man der Karriere-Timeline, in der Kurse, Trainingsoptionen und Turniere zum Auswählen gelistet sind.
Für jede bewältigte Aufgabe gibt es Erfahrungs- und Skill-Punkte. Man steigt also im Level auf und verbessert so bestimmte Fähigkeiten. Klassisch, aber gut. Besonders hellhörig wurde ich, als die Entwickler von Entscheidungen innerhalb des Karrieremodus sprachen. Wird es also eine weitere grausam geschriebene, lächerliche, pseudo-dramatische EA-Sportspiel-Story à la Longshot oder The Journey geben, in der wir gegenüber unseres einäugigen Freundes, der unter Hämorrhoiden leidet und immer noch davon traumatisiert ist, dass ihn seine Eltern mal im Supermarkt vergessen hatten, mehrere Antwortmöglichkeiten haben? Zum Glück nicht.
