Hardware-Highlights der E3: Teil 2 mit Controllern & Headsets
Special
Auf der vor wenigen Tagen beendeten E3 in Los Angeles waren Spiele für Konsolen und PCs der klare Schwerpunkt. Doch es gab auch einige Neuigkeiten aus dem Hardwarebereich. Im zweiten Teil unseres E3-Hardware-Specials kümmern wir uns um Zubehör und Peripherie.
E3: Mäuse, Monitore und Tastaturen.
In unserem zweiten Teil des E3-Specials geht es um Peripheriegeräte. Den ersten Teil hatten wir ja schon letzte Woche veröffentlicht. Die Peripherie-Themen haben wir in drei Abschnitte aufgeteilt, denn die von uns entdeckten Neuheiten lassen sich sehr gut in drei Bereiche unterteilen. Auf der zweiten Seite geht es um Spiele-Controller, auf der dritten Seite um Headsets. Beginnen wollen wir mit Mäusen, Tastaturen und Monitoren.
In diesem Artikel
Alienware: erstmals eigene Peripherie
Im ersten Teil unseres E3-Specials tauchte Alienware mit neuen Modellen des Gaming-PCs Area-51 auf. Doch es gab auf der E3 einen kleinen Paukenschlag rund um Peripherie und Zubehör. Denn erstmals wird es auch Monitore, Mäuse und Tastaturen mit dem Label Alienware geben. In einer ausführlichen Meldung schildert Dell, die Mutterfirma von Alienware, alle Informationen zu den Neuheiten.
Quelle: Alienware
Alienware Advanced Mouse AW558
In den USA sind sechs neue Produkte schon im Dell-Shop bestellbar. Zum einen handelt es sich um zwei Monitore mit einer Diagonale von 25 Zoll. Der Alienware AW2518H bietet gleichzeitig Nvidias G-Sync, der AW2518HF hingegen AMDs Freesync. Mit beiden Technologien wird das lästige Tearing, bei dem das Bild in der Mitte wie zerrissen erscheint, verhindert. Allerdings funktioniert G-Sync nur mit Nvidia-Grafikkarten, Freesync nur mit AMD-Grafikkarten. Beide Monitore liefern mit ihrer Full-HD-Auflösung eine Bildwiederholfrequenz von 240 Hertz. Die G-Sync-Version ist, wie bei Monitoren üblich - mit 699 Dollar merkbar teurer als die 499 Dollar teure Freesync-Variante.
In Sachen Tastaturen gibt es ebenfalls zwei neue Alienware-Produkte. Das Alienware Advanced Gaming Keyboard AW568 für knappe 90 Dollar sowie das Alienware Pro Gaming Keyboard AW768 für 119 Dollar. Die günstigere Tastatur bietet mechanische Brown-Tasten, die beim Bedienen nicht laut klicken, aber einen spürbaren Druckpunkt bieten, sowie fünf frei programmierbare Makro-Tasten. Auch die teurere Pro-Version nutzt Brown-Tasten, aber insgesamt 15 Makro-Tasten. Zudem ist das Kabel besonders robust ummantelt. Beide Tastaturen bieten zudem eine Ambient-LED-Beleuchtung mit freier Farbwahl.
Auch bei Mäusen ist es ein Duo, das den Weg in den Dell-Shop gefunden hat. Die Alienware Advanced Gaming Mouse AW558 für knappe 50 Dollar sowie die 40 Dollar teurere Alienware Elite Gaming Mouse AW958. Die Alienware AW558 bietet eine Abtastung von 200 bis 5000 DPI, wobei sich drei Werte speichern und per Taste schnell umschalten lassen. Die neun Tasten sind programmierbar und für mindestens 10 Millionen Klicks ausgelegt. Die teurere Alienware AW958 lässt sich von 100 bis 12.000 DPI einstellen, wobei fünf Werte speicherbar und schnell abrufbar sind. Für eine größere Flexibilität sind 13 Tasten, die 50 Millionen Klicks durchhalten sollen, frei programmierbar, sowie vier Gewichte zu je fünf Gramm dabei, mit denen sich das Gewicht der Maus und somit das Feeling beim Schieben des Nagers auch ändern lässt.
Logitech: kabelloses Maus-Aufladen
Auf der E3 stellte Logitech zwei neue Mäuse vor. Zunächst ist dies nichts Besonderes. Allerdings sind beide Mäuse kabellos und lassen sich, und dies ist eine echte Innovation, über ein passendes Mauspad beim Spielen kabellos aufladen. Auch unsere Kollegen der PC Games Hardware berichteten darüber.
Quelle: Logitech
Logitech G903 Wireless Gaming Mouse
Bei den beiden Mäusen handelt es sich um die G703 Lightspeed sowie um die die G903 Lightspeed. Mit der Powerplay benannten Technik können die beiden Mäuse mit einem Mauspad von Logitech aufgeladen werden. Bislang war kabelloses Laden nur über eine separate Ladeschale möglich, oder man musste eine normalerweise Kabellose Maus per USB-Kabel mit einer Stromquelle verbinden. Das Powerplay-Mauspad wird allerdings nicht billig sein, denn Logitech nennt eine Preisempfehlung von 129 Euro. Den Namen Lightspeed tragen die Mäuse übrigens wegen einer neuen Technik von Logitech, die eine schnellere Übertragung der Daten gewährleisten soll. Die Technik soll auch bei kabelgebundenen Mäusen zum Einsatz kommen und ist somit keine spezielle Technik für kabellose Mäuse. Die G703 Lightspeed soll laut Logitech 119 Euro kosten, die G903 Lightspeed sogar 179 Euro. Beides sind allerdings die unverbindlich empfohlenen Preise - die Marktpreise werden später vermutlich niedriger ausfallen. Mit einem Release der Mäuse und dem Powerplay-Pad ist für September zu rechnen.
