Die Dynasty Warriors verabschieden sich von den Schlachtfeldern des Fantasy-Mittelalters und ziehen ins All. Ein gelungener Auftritt? Eher nicht!
Dynasty Warriors: Gundam
Japanische Teenager haben im Universum von Dynasty Warriors: Gundam nichts zu lachen: Statt wie ihre realen Artgenossen die Schulbank zu drücken oder täglich bei www.cynamite.de vorbeizusurfen, werfen sich die Knaben in turmhohe Kampfroboter.
Die steuern sie im All in immer gleichförmig ablaufenden Massenschlachten gegen verfeindete japanische Teenager. Warum? Darum! Es ist halt Krieg! Und was für einer: Im Tohuwabohu aus zig metallischen Gliedern erkennen Sie meist gar nicht, wenn Sie gerade vor Ihrer Laserkanone haben.
Der Spielablauf ist immer gleich: Sie ziehen von Sektor zu Sektor, verarbeiten eine enorme Anzahl an Kampfrobortern zu Altmetall, erledigen anschließend einen Zwischengegner und schon gehört der Sektor Ihnen. Ab und an müssen Sie Ihren äußerst deppert agierenden Blechkameraden unter die Arme greifen. Für die Aktionen bekommen Sie Punkte, die Sie in Spezialfähigkeiten investieren. Die triste Grafik unterfordert die Xbox 360, lediglich die Waffeneffekte sind nett.
