Dune Awakening: Das MMO für Solo-Spieler? Survival-Fans dürfen sich freuen

Special Antonia Dreßler
Dune Awakening: Das MMO für Solo-Spieler? Survival-Fans dürfen sich freuen
Quelle: Funcom

Im Kino schon ein Megahit, jetzt kommt ein neues Spiel: Wir haben Dune Awakeing ausprobiert. Ein weiterer Hit?

So richtig glücklich scheinen nicht so viele, wenn es um Dune: Awakening geht. Eine Reaktion, mit der viele angekündigte MMOs rechnen müssen - ganz besonders, wenn sie in eigentlich Story-reichen Universen spielen.

Wir hatten inzwischen die Chance, das kommende Online-Spiel anzutesten und uns selbst ein Bild von den einfarbigen Gefilden zu machen, die uns auf Arrakis erwarten. Wirklich weit sind wir nämlich nicht gekommen in der Stunde Spielzeit und konnten so nichts, von den versprochenen Städten und Tälern sehen, die sich laut Entwickler von der reinen Wüste abheben.

Willkommen in der Wüste

Die Karte, auf der wir gespielt haben, besteht an ihren Rändern vor allem aus Sand und Felsen, in denen sich Banditen verstecken. Mit denen brauchen wir gar nicht erst zu versuchen, ein nettes Gespräch zu führen, denn wenn wir ihnen zu nahekommen, gehen sie in kurzer Zeit mit dem Messer auf uns zu.

Das gibt uns immerhin eine gute Ausrede, sie unsererseits anzugreifen, zur Strecke zu bringen und ihr Blut zu trinken. Wer die Dune-Serie kennt, weiß, dass es sich dabei nicht um eine Form von Vampirismus handelt. Auf dem Wüstenplaneten Arrakis ist Wasser aber so knapp, dass jede Flüssigkeit wieder in den Kreislauf eingeführt werden muss. Und dazu gehört nun einmal auch Blut.

Entsprechend haben wir neben einer Lebens- und Ausdaueranzeige auch einen Balken für unseren Flüssigkeitshaushalt. Das erste Drittel können wir durch das Saugen an Pflanzen füllen - alles Weitere über abgefüllte Flüssigkeiten wie zunächst Blut, später auch Wasser.

Bildergalerie

Immer noch ein Survival-Spiel

An die Ressourcen gelangen wir nicht wirklich durch Looten, sondern indem wir sie selbst craften. Immerhin ist Dune: Awakening (jetzt kaufen 49,99 € ) neben seinen MMO-Attributen vor allem ein Survival-Spiel, das sich stark an die Mechaniken von Conan: Exiles bedient. Daraus macht der Entwickler Funcom auch gar keinen Hehl, immerhin liegt dort ihre Expertise und das ist auch die eigentliche Vision hinter Dune. Dass das Spiel am Ende zu einem MMO wurde, war eher Zufall. Die Entwickler sind einfach so lange in die Richtung gegangen, die sie als sinnvoll empfanden, bis sie festgestellt hatten, dass sie ein Online-Spiel mit massiven Ausmaßen in Händen hielten.

Solo oder nur im Team?

Das Abenteuer kann aber explizit auch alleine durchgespielt werden. Gerade die erste Ma, und mehrere Story-Bereiche sind laut Entwickler perfekt alleine spielbar. Selbst auf der großen Multiplayer-Karte kann man sich alleine zurechtfinden, um an die wertvolle Ressource Spice zu gelangen, um die man als Spieler kämpfen soll. Anderes verpasst man sowieso nicht, denn die Multiplayer-Karte bietet nur wenig und beschränkt sich vor allem darauf, eine Wüste zu sein.

Wer sich mit anderen zusammentut, kann sich in Gilden organisieren und im genannten Gebiet Spice abbauen, um es an eine der zwei Fraktionen oder andere Spieler abzudrücken. Generell sollen an die Ressource noch andere Mechaniken gekoppelt werden, die mit den Fähigkeiten der Spieler zusammenhängen. Das konnten wir aber selbst noch nicht ausprobieren.

Politisches System

Die beiden Fraktionen, denen man sich anschließen kann, sind bekanntermaßen die Atreides und die Harkonen. Die beiden Häuser sind bekannt aus den Büchern und Filmen und teilen sich die Vorherrschaft im Spiel. Beide Parteien haben jeweils eine eigene Stadt, die als Social-Hub dienen und von allen Spielern jederzeit betreten werden kann, egal für welche Seite man sich entscheidet. Wer will, kann auch komplett ohne Fraktion spielen und muss sich keiner der beiden Adelsgeschlechter anschließen.

Kein levelgebundenes Zeug

Prinzipiell erwartet uns mit Dune: Awakening ein sehr großangelegtes Abenteuer, was sich auch auf die Spielzeit auswirkt. Wer sich jetzt schon darauf freut, mit dem Ornithopter rumzudüsen, muss dafür mehrere sandige Biome durchspielen, die jeweils einige Stunden in Anspruch nehmen soll. Uns wurde gesagt, dass man mit 20 plus Stunden rechnen kann, bis man auf ein fliegendes Gefährt zugreifen kann.

Allerdings sind Ausrüstungsgegenstände wie in Conan: Exiles nicht an ein bestimmtes Level gebunden. Das heißt, wer Freunde im Spiel hat, die schon weiter sind, kann sich dessen Ausrüstung, Waffen und Gegenstände einfach zu eigen machen und kann den Anfangs-Content im Grunde überspringen. Gehen die Gegenstände aber kaputt, sind sie in dem Fall unbrauchbar. Was man craften kann, hängt nämlich trotzdem am Level und worin man seine Technologiepunkte investiert.

Ein Spiel für alle?

Wir sind gespannt, ob sich das Survival-MMO von Funcom tatsächlich so spielen lässt, wie man will und wie wichtig dann doch das Zusammenkommen mit anderen Leuten ist. Unser erster Eindruck ist positiv und dem Release Anfang 2025 steht aktuell nichts entgegen. Dune Awakening soll für PC, PlayStation und Xbox erscheinen.

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