Donkey Kong Bananza erinnert verdächtig stark an Super Mario Odyssey - Zufall oder cleveres Konzept? Wir vergleichen beide Spiele und zeigen, warum Nintendos Gorilla dem Klempner plötzlich so ähnlich sieht.
Sammeln, suchen und entdecken!
Was in Super Mario Odyssey die Monde waren, sind in Donkey Kong Bananza die Banandium-Juwelen. Von diesen Sammelgegenständen gibt es eine ganze Menge in den offenen Levels zu entdecken - mal offensichtlicher und fast schon geschenkt, mal an kleinere Voraussetzungen gebunden, die erfüllt werden müssen. Beide Spiele belohnen nahezu jede Aktivität - egal ob durch Erkundung, Kämpfe, Minispiele oder Rätsel: Wer die Welt aufmerksam durchstreift, wird fündig.
Für Hauptmissionen winken in Super Mario Odyssey als Belohnung Triple-Monde, in Bananza dagegen sind es ganze Bananenstauden, die entweder drei oder sogar fünf der begehrten Kristallfrüchte beinhalten. Die Anzahl an Monden und Banandium-Juwelen ist großzügig, aber nie beliebig - und motiviert, sich in den Levels zu verlieren. Auch der Spielfortschritt bleibt flexibel: In Super Mario Odyssey wird immer nur ein Bruchteil der Monde benötigt, um weiterzukommen.
Quelle: Nintendo
In Super Mario Odyssey waren in den einzelnen Level überall Monde versteckt, die für den Spielfortschritt enorm wichtig waren.
In Donkey Kong Bananza gibt es gar keine Vorgaben. Hier zeigen sich wieder deutliche Parallelen - ebenso wie in anderen Sammelgegenständen, die die Spieler weiter dazu motivieren sollen, sich in den Levels genau umzuschauen. In Super Mario Odyssey waren es die verschiedenen Münzarten je nach Königreich, die es zu finden galt. In Donkey Kong Bananza hat man sich thematisch passend für Fossilien entschieden, die überall entdeckt werden können.
Beide Sammelgegenstände haben dabei ähnliche Funktionen: Sie gelten als Währung in dem jeweiligen Level und können gegen neue Outfits eingetauscht werden. Während die Klamotten in Super Mario Odyssey dafür benötigt wurden, um in bestimmte Levelabschnitte zu gelangen, verstärkt die Kleidung in Bananza die Fähigkeiten von Donkey Kong.
Quelle: PC Games
Im Tausch gegen Fossilien kann man in Donkey Kong Bananza für Pauline und Donkey Kong neue Kleidungsstücke freischalten, die besondere Fähigkeiten besitzen.
Das Pendant zu Super Marios Münzen ist in Donkey Kong Bananza das Gold. Ähnlich wie uns in Super Mario Odyssey bei einem Bildschirmtod Münzen abgezogen wurden, verlieren wir in Donkey Kong Bananza Gold. Beide Spiele verzichten auf klassische Leben.
Nach Abschluss der Hauptstory von Odyssey bestand eine Zusatzherausforderung darin, die herumreisende Prinzessin Peach in jedem Königreich ausfindig zu machen. Eine ähnliche Aufgabe hält auch Donkey Kong Bananza bereit. Hier sind es Cranky und Rambi, die wir in jeder Schicht finden können, wofür wir von ihnen mit einem Banandium-Juwel belohnt werden.
Animalische Power-Ups
Ein zentrales Feature in Super Mario Odyssey war die Mützenmechanik, mit der Mario sich in Dutzende Kreaturen und Objekte verwandeln konnte. Donkey Kong Bananza übernimmt diese Idee zu Teilen in Form der Bananza-Verwandlungen: Auch wenn DK nicht ansatzweise so viele Formen wie Mario annehmen kann, fühlen sich die Einbindung und Spielweise dennoch vertraut an.
Quelle: Nintendo
Mit Cappys Fähigkeiten kann Mario besitz von Diversen Tieren, Gegnern und Gegenständen ergreifen, unter anderem auch einem T-Rex!
Zudem sind die Verwandlungen in Bananza komplexer und bieten mehr als nur eine besondere Fähigkeit. Zu den tierischen Formen, die Donkey Kong annehmen kann, gehören Riesen-Gorilla, Strauß, Zebra, Schlange und Elefant. Ähnlich wie in Super Mario Odyssey sind die Fähigkeiten der verschiedenen Tiere entscheidend für das Lösen bestimmter Gameplay-Passagen.
