Domination

Test

Diese Rundenstrategie überzeugt nicht durch Komplexität oder Grafikpracht, sondern mit einem durchdachten und einfachen Kampfsystem.

D er Nachfolger von "Massive Assault" spielt nach dem Krieg zwischen den Freien Vereinten Nationen und der Phantom League.

STORY: Der Konflikt schien nach dem Rückzug der Phantom League beigelegt, doch diese plant nun mit neuen Waffensystemen den entscheidenden Schlag gegen die Allianz.

Sie sind der unerschrockene Soldat Oldrige, der sich zunächst als Kadett durch die Militärschule schlägt, um später während eines Phantom-Angriffes unerwartet Teilnehmer des Weltkrieges zu werden.

SPIEL: Bevor Sie Ihre Truppen auf dem Schlachtfeld befehligen, findet zunächst eine kurze Einsatzbesprechung statt. Hier erfahren Sie Einzelheiten über Feindbewegungen und das Terrain. Sie sollten sich möglichst exakt an die Befehle halten, denn ein strategischer Fehler endet in den meisten Fällen mit einer Niederlage.

Den Kampf selbst spielen Sie Runde für Runde. Dabei bewegt sich jede Einheit ihrer jeweiligen Manövrierfähigkeit entsprechend und nimmt gegnerische Einheiten unter Beschuss. Ferner unterscheiden sich die Einheiten bezüglich Reichweite, Schusskraft und Panzerung.

Gekämpft wird zu Lande, zu Wasser und in der Luft -- unter anderem mit Panzern, Mechs, U-Booten und Helikoptern. Die Parteien besitzen zwar unterschiedliche Systeme (jeweils 18 Stück) mit einzigartigen Vorteilen, doch unterm Strich sind beide Seiten gleich stark.

Jeder Kontinent ist in einzelne Landstriche mit Hauptstädten unterteilt. Wer das Zentrum beherrscht, darf in diesem Bereich Steuern eintreiben und dafür Einheiten kaufen.

"Domination" bietet ein ganzes Bataillon Modi, angefangen bei Dutzenden von Einzelmissionen mit wählbarem Schwierigkeitsgrad über diverse Multiplayer-Varianten (LAN, Hot Seat, Online) bis hin zur Karriere von Oldrige. Letztere ist besonders interessant, da Ihnen die unterschiedlichen Abschnitte immer wieder neue taktische Vorgehensweisen abverlangen.

FAZIT: Trotz der schlichten Grafik, der simplen Geräuschkulisse und der relativ mageren Präsentation infiziert man sich schnell mit dem "Domination"-Virus. Das simple Prinzip und die zahlreichen, unterschiedlichen Szenarios fesseln an den Bildschirm. Besonders positiv: Beim Kampfsystem spielt das Glück keine Rolle und Spielzüge lassen sich einfach per Undo-Funktion rückgängig machen. Somit ist "Domination" sowohl für Einsteiger als auch für Profi-Strategen empfehlenswert.SH

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