Dispatch: Trotz Millionen Verkäufen bleibt ein Ende unerreicht

News David Fabricius
Dispatch: Trotz Millionen Verkäufen bleibt ein Ende unerreicht
Quelle: PC Games

Es gibt zwei Millionen Verkäufe und tausende Durchläufe. Trotzdem bleibt ein Spielstand in Dispatch unerreicht. Die Entwickler wissen davon und sind sich selbst nicht ganz sicher, warum.

Dispatch ist ein voller Erfolg. Die Superhelden-Arbeitsplatzkomödie von AdHoc Studios hat sich Anfang des Jahres über zwei Millionen Mal verkauft und gezeigt, dass narrative, Telltale-artige Spiele noch lange nicht tot sind. Doch während viele Spieler längst alle offensichtlichen Pfade gesehen haben, gibt es offenbar ein Ende, oder zumindest einen Spielstatus, den bislang niemand erreicht hat. Das Kuriose daran ist, dass die Entwickler das ziemlich genau nachverfolgen können. Und selbst sie wissen nicht sicher, ob dieser Zustand wirklich unerreichbar ist oder schlicht nicht richtig funktioniert. Passt auf, denn im nächsten Abschnitt wird verraten, was der Protagonist am Ende des Spiels als Persönlichkeitsauswertung bekommen kann.

Dispatch: Ein unerreichter Spielstand

Studio-Mitgründer Nick Herman erklärte in einem Interview, dass Dispatch (jetzt kaufen 19,99 € ) am Ende des Spiels eine Art Persönlichkeitsauswertung für den Protagonisten Robert ausgibt. Je nachdem, wie ihr gespielt habt, bekommt ihr etwa Zuschreibungen wie "Durchschnittstyp" oder "Antiheld". Insgesamt existieren vier Varianten.

Drei davon wurden laut Backend-Statistiken bereits erreicht. Die vierte allerdings nicht, zumindest laut den Daten, die AdHoc auswertet. Und das Studio weiß das ziemlich genau, weil es genau solche Spielzustände serverseitig trackt. Dieser vierte Zustand ist absichtlich extrem schwer zu erreichen. Herman sagt selbst, dass er ihn noch nie gesehen hat, obwohl er das Spiel in- und auswendig kennt. Die Voraussetzung sei eine nahezu perfekte Spielweise.

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Perfektion statt Zufall - oder doch ein Fehler?

Es geht nicht um Glück. Der geheime Zustand basiert laut Herman ausdrücklich nicht auf Zufallswerten, sondern auf nicht-RNG-Elementen. Vereinfacht gesagt: Ihr müsst Dispatch spielerisch perfektionieren. Entscheidungen, Performance, Konsequenzen - alles muss stimmen. Und genau hier kommt der Zweifel ins Spiel. Denn obwohl es theoretisch möglich sein müsste, könnte es sein, dass das Spiel diesen Zustand schlicht nicht korrekt erkennt.

Herman räumt offen ein, dass es auch ein Bug sein könnte. Vielleicht hat längst jemand alles richtig gemacht, und das Spiel hat es einfach nicht registriert. Co-Founder und Autor Pierre Shorette kommentierte das Ganze mit Galgenhumor: Es gebe Inhalte, die man "nicht sehen darf", weil sie möglicherweise kaputt seien. So oder so zeigt der Fall, wie viel Liebe zum Detail und wie viel Experimentierfreude in Dispatch steckt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum viele bereits auf eine zweite Staffel hoffen. Habt ihr Dispatch gespielt? Wenn ja, welches Ende habt ihr erreicht?

Quelle: eurogamer

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