Die weisse Rose

Test

Am 27. Juni 1942 tauchen an der Uni München Flugblätter gegen Hitler und sein Nazi-Regime auf. Auch die Studentin Sophie Scholl (Lena Stolze) entdeckt so ein Schriftstück und nimmt es heimlich mit nach Hause. Dort erfährt sie, dass ihr Bruder (Wulf Kessler) einer der Verantwortlichen dieser Aktion ist. Und obwohl die Gestapo schon ein Auge auf die Familie Scholl geworfen hat, schließt sich Sophie mit Enthusiasmus der kleinen Gruppe von Widerständlern an.

Knapp ein Jahr arbeiten die Mitglieder der "Weißen Rose" im Untergrund. Am 18. Februar 1943 werden die Geschwister Scholl und ein weiteres Mitglied verhaftet, zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der älteren Schwester Inge Scholl und der sorgfältigen Recherche von Autor und Regisseur Michael Verhoeven. Im Bonusmaterial findet sich ein Interview mit dem Filmemacher, in dem er sich u.a. über die Tagebücher der Geschwister Scholl äußert und seine Motivation erläutert, dieses Zeitdokument zu drehen. Zudem gibt er Auskunft über den im Jahr 1982 ausgelösten Rechtsstreit mit dem Bundestag, den damals der Abspann auslöste. Im gleichen Jahr wurde der Streifen mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. MN

Fazit

Film-Check: Das bewegende Politdrama wurde von Regisseur Michael Verhoeven historisch korrekt und realitätsnah in Szene gesetzt. Die guten Darsteller tragen ihren Teil zur hohen Qualität bei.
DVD-Fazit: Der Film über den Mut der Widerstandskämpfer während des Nazi-Regimes ist auf jeden Fall Pflichtgramm. In technischer Hinsicht ist die Scheibe kein Highlight, bei den Extras gefällt jedoch das Interview. Die DVD ist einzeln oder in Verbindung mit der Michael Verhoeven-Box (4 DVDs) im Handel erhältlich.

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