Die kanadische Starfotografin Clélia (Sophie Marceau) nimmt den Job beim Pariser Skandalpresse-Magnaten und Playboy Lucien Macroi (Michel Subor) nur deshalb an, um in der Nähe ihrer sterbenskranken Mutter sein zu können. Bei ihrer Arbeit lernt sie den sanftmütigen, naiven Herausgeber Clève (Pascal Greggory) kennen und gibt ihm trotz aller Unterschiedlichkeit das Ja-Wort.
Ausgerechnet einen Tag vor der Hochzeit verliebt sich Clélia dann aber in den stadtbekannten Paparazzo Nemo (Guillaume Canet), der ihre Leidenschaft zur Fotografie teilt. Eine heimliche Affäre kommt für Clélia allerdings nicht in Frage. Als sie erfährt, dass sie die uneheliche Tochter ihres korrupten Chefs ist, laufen die Dinge aus dem Ruder ...
Im deutsch untertitelten Audiokommentar geht Regisseur Andrzej Zulawski ("Meine Nächte sind schöner als deine Tage") auf die Romanvorlage "La Princesse de Clèves" von Madame de La Fayette aus dem 17. Jahrhundert und die achtwöchige Drehzeit ein. Ein Arbeitstag habe im Schnitt von fünf Uhr morgens bis zehn Uhr abends gedauert. Zulawskis langjährige Partnerin Sophie Marceau, die mit ihm gemeinsam einen Sohn hat, gibt im Interview kund, dass ihr die Arbeitszeiten keine Probleme bereitet hätten. SN n
