Für die Filme des als Regie-Wunderkind gehandelten Wes Anderson stehen die Hollywood-Stars Schlange
Offensichtlich haben nicht nur Bill Murray, Owen Wilson oder Anjelica Huston eine Vorliebe für den skurrilen und unkonventionellen Humor des 36-jährigen Texaners Wes Anderson. Schon für seine gelungenen Vorgängerwerke "Rushmore" (1998) und "Die Royal Tenenbaums"(2001) konnte er neben ihren Namen auch die von z.B. Gene Hackman, Ben Stiller und Gwyneth Paltrow auf den Besetzungslisten eintragen.
Schiff ahoi
In "Die Tiefseetauscher" ist Ausnahmeschauspieler Bill Murray erneut mit an Bord. Diesmal schlüpft er in den Neoprenanzug des in die Jahre gekommenen Tiefseetauchers und Dokumentarfilmers Steve Zissou. Um sich und dem Rest der Welt zu beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört, mobilisiert er seine Mannschaft zu einer Forschungsreise auf seinem mit allen Meereswassern gewaschenen Boot "Belafonte".
Das Ziel der Expedition: einen seltenen Tiefsee-Hai zur Strecke zu bringen, der Steves besten Freund und Kollegen verspeist hat. Hoch motiviert schwört der Kapitän seine Crew (u.a. Willem Dafoe) ein. Begeleitet wird er zudem von seiner dominanten Gattin Eleanor (Anjelica Huston), der hochschwangeren Journalistin Jane (Cate Blanchett) und seinem unehelichen Sohn Ned Plimpton (Owen Wilson).
Doch schon nach kurzer Zeit reiht sich eine Katastrophe an die nächste. Während eine Bande Banditen die "Belafonte" entert, lässt Steves größter Konkurrent Alistair Hennessey (Jeff Goldblum) nichts unversucht, ihm zusätzlich eins auszuwischen ...
