Die aufwändige Sat.1-Produktion verbindet die Geschehnisse der Berliner Blockade 1948/49 mit einer Romanze
Der Berliner Arzt Alex Kielberg (Ulrich Noethen) wird 1944 zum Wehrdienst eingezogen. Wenig später erreicht seine Frau Luise (Bettina Zimmermann) und den gemeinsamen Sohn die Nachricht, dass er gefallen sei. Im Mai 1945 ist der Krieg beendet. Deutschland wird von den alliierten Befreiern in vier Zonen geteilt. 1948 spitzt sich die Lage in Berlin zu. Als die Amerikaner eine neue West-Währung einführen, fühlt sich Stalin (Hansjürgen Hürrig) provoziert und ordnet kurzerhand die Blockade West-Berlins an.
Der US-General Lucius D. Clay (Ulrich Tukur) initiiert eine groß angelegte Luftbrücke und lässt alle nötigen Güter nach Berlin einfliegen. Logistische Unterstützung erhält er von General Philipp Turner (Heino Ferch). Nachdem Turner Luise als Sekretärin einstellt, verlieben sich die beiden. Da kehrt Alex Kielberg aus Russland zurück ...
Extra-Knappheit
Außer dem von Sat.1 am 24.11.2005 gesendeten Making of zu "Die Luftbrücke" im Vollbildformat haben es keine weiteren Extras auf die DVD geschafft. Dieses Feature ist mit einer Laufzeit von ca. 32 Minuten aber immerhin recht ausführlich. Zu sehen gibt es Interviews, vereinzelte historische Hintergrundinfos und viele Aufnahmen von den Dreharbeiten. Die Außenszenen entstanden zum größten Teil im polnischen Breslau.
Die ebenfalls von Sat.1 produzierte, am 27.11.05 ausgestrahlte Geschichtsdoku für Historik-Interessierte "Die Luftbrücke -- Berlin gibt nicht auf", die sich mit den wahren Begebenheiten des Films befasst und auch Zeitzeugen zu Wort kommen lässt, ist leider nicht mit an Bord.MK n
