Unser Test der Versoftung von Robert Zemeckis Kinoabenteuer mit Angelina Jolie. Genauso spektakulär wie im Kino?
Test/Review: Beowulf
Ihr prügelt Euch gerne mit gigantischen Seemonstern? Ihr tragt in Eurer Freizeit Tierfelle und eine Axt? Dann liegt Ihr bei Beowulf genau richtig. Das Kriegerepos behandelt die Geschichte des arroganten Kämpfers aus dem Norden, der nach der Herrschaft über ein eigenes Königreich trachtet. Im Spiel werden die 30 Lebensjahre behandelt, die dem gleichnamigen Kinofilm nur als Hintergrundgeschichte dienen.
Mit vollen Segeln
Test/Review: Beowulf
Die Missionen bestreiten Sie meist zusammen mit Ihren treuen Recken, deren Intelligenz leider auf Baumstamm-Niveau liegt. Rudimentäre Befehle verstehen die Männer um Beowulf glücklicherweise trotzdem und räumen ab und zu Steine oder anderen Dreck aus dem Weg. Bis zu zwölf Begleiter führen Sie dabei in die Schlacht. Später haben Sie außerdem die Möglichkeit, Ihre Untergebenen auszurüsten und aufzuwerten. Die Hauptarbeit, sprich das Gros der Kämpfe, erledigen Sie natürlich selbst – das heißt, Sie verspritzen literweise Gegnerblut und erledigen stinkende Bestien aller Art.
Zwischendurch dürfen Sie das Kommando über ein waschechtes Wikingerschiff übernehmen. Dort drücken Sie tumb Knöpfchen, um sicher wieder ans Land zu kommen. Auch sonst glänzt Beowulf nicht gerade durch besonders spaßige oder abwechslungsreiche Unterhaltung. Wie Sie die Gegner zerschnetzeln, bleibt Ihnen überlassen. Es artet aber in jedem Fall in Gehämmere auf Tastatur oder Controller aus. Da helfen auch die alternativen Enden und die vielen Combos nichts. Übrig bleibt ein brutales Spiel, das weder der Sage von Beowulf noch dem Hollywood-Film gerecht wird.
