Mit Vessel of Hatred kommt auch eine ganz neue Charakterklasse ins Spiel. Wir konnten bereits mit dem Spiritborn durch Nahantu und die Fähigkeiten des Geisterkriegers ausprobieren!
Das DLC zu Diablo 4 erscheint am 08. Oktober für PC, Xbox und Playstation und bringt einige Neuerungen mit sich. Aber warum schafft Blizzard mit Vessel of Hatred eine neue Charakterklasse in Diablo 4, statt bekannte Fan-Favoriten wiederzubeleben wie den Paladin oder auch den Hexendoktor?
Die Antwort ist tatsächlich simpel: Weil das Team hinter der Diablo-4-Erweiterung richtig Bock hatte, etwas Neues auszuprobieren. Hinter den Geistgeborenen (im Original: Spiritborn) steckt trotzdem kein spontaner Ausbruch von Kreativität. Bereits vor Launch des Hauptspiels arbeitete man an der Erweiterung, die uns nach Nahantu führen wird, einem Dschungelgebiet, der Fans von Diablo 2 bereits ein Begriff ist.
In unserer Anspiel-Session konnten wir nur durch den Dschungel selbst laufen, der sehr atmosphärisch das unheimliche Gefühl rüberbringt, dass um jeder Ecke Gegner lauern (was sie auch tun). Aber das neue Gebiet ist sehr viel größer als der dichte, Lianen behangene Wald. Dort findet man Tempel und Städte, die direkt von südamerikanischen Völkern inspiriert sind wie die den Maya, Inka und Azteken. Manche der imposanten Steinbauten sind von Verbündeten bevölkert und dienen als friedliche Rückzugsgebiete, andere sind schon lange von Menschen verlassen und von Gegnern überrannt.
Wo haben sich die Spiritborn versteckt?
Die Erklärung dahinter, dass die Spiritborn erst jetzt auftauchen und nicht schon in Teil zwei eine Rolle spielen, ist nicht sonderlich kreativ: Das Volk blieb unter sich und erst jetzt ist die Bedrohung so groß, dass sich die Geisterkrieger so bedroht fühlen, dass sie das Gefühl haben, einschreiten zu müssen. Aber auch wenn der Grund für die Abwesenheit der Spiritborn etwas hanebüchen ist, heiligt der Zweck auch in der Videospielentwicklung die Mittel und wenn der Rest passt, wollen wir diesen Stolperstein gerne übersehen.
Denn die Lore hinter den Spiritborn selbst ist eigentlich sehr spannend. Ihre Macht erwächst aus ihrer Verbindung zur Geisterwelt - einer spirituellen Ebene, die aus dem Glauben der Menschen entstanden ist. Sie existiert neben dem Sanktuario und sowohl Dämonen als auch Engel haben keinen Zutritt zu ihr.
Quelle: Blizzard
Mit den ungeformten Landen, die der Hexendoktor anruft, hat das nur wenig zu tun und die beiden Reiche stehen laut Entwickler nicht wirklich in Verbindung. Stattdessen soll man sich zwei komplett unabhängige Orte vorstellen, die aber beide parallel zum Sanktuario existieren.
Nach aktuellem Stand wissen wir noch nicht, ob wir diese Ebene im DLC Vessel of Hatred betreten werden - aber zumindest in den Trailern bekommen wir sie zu sehen. Dort reisen die Spiritborn noch als Kinder hin, um sich als würdig zu erweisen und sich den Geistergöttern zu stellen.
