Diablo 4: Praktische Tipps, die wir gerne vor Spielstart gewusst hätten
Tipp
Was ist die Glückstrefferchance? Beute verkaufen oder zerlegen? Wann bekomme ich mein Pferd? Und wohin mit all den Edelsteinen? Unsere praktischen Tipps erleichtern euch den Einstieg in Diablo 4.
Hier ein simples Beispiel für die Berechnung der grundlegenden Glückstrefferchance: Nehmen wir an, euer Standardangriff hat eine Glückstrefferchance von 50% und ihr verwendet eine Waffe, die den Affix "Glückstreffer: Bis zu 12 % Chance, Nicht-Elite-Monster hinzurichten." besitzt. In dem Fall sieht eure tatsächliche Glückstrefferchance, einen Gegner mit diesem Angriff hinzurichten, wie folgt aus: 0,5 ∗ 0,12 = 0,06. Nun könnten wir diese ganzen Berechnungen noch weiterführen und aufzeigen, wie sich die Glückstrefferchance bei zusätzlichen passiven Boni verhält, aber ihr merkt es vermutlich selbst: Glückstreffer sind eine unzuverlässige Mechanik, die viel Rechnerei im Hintergrund erfordert - was auch der Grund sein dürfte, weshalb Blizzard das ganze Zahlenwirrwarr schlichtweg nicht genauer erklärt hat. (Auch wenn wir der Ansicht sind, dass man diese Mechanik deutlich besser im Spiel vermitteln könnte!)
Wenn ihr noch mehr zu dem Thema wissen wollt: Unsere Kollegen von Buffed haben die Glückstreffer in einem eigenen Artikel genauer durchleuchtet.
Quelle: buffed
Erst mit erweiterten Tooltipps seht ihr bei euren Fähigkeiten auch die grundlegende Glückstrefferchance. Dieser Wert wird anschließend noch mit anderen Eigenschaften und Boni verrechnet.
Edelsteine? Ab in die Kiste!
In diesem Artikel
Edelsteine droppen in Diablo 4 am laufenden Band. Schnell wird das Inventar damit unnötig zugemüllt. Darum solltet ihr die Steine regelmäßig in eure Beutekiste verfrachten, das spart viel Platz. Das Gute daran: Der Juwelier ist trotzdem in der Lage, eure Edelsteine zu verbessern, selbst wenn ihr sie nur in der Kiste deponiert habt.
Quelle: PC Games
Der Juwelier kann eure Edelsteine auch dann noch kombinieren, wenn sie in der Truhe lagern.
Und hier noch ein Tipp, wenn ihr gerade unterwegs seid und euer Inventar mal wieder voll ist: Ihr könnt Edelsteine einfach in gesockelte Gegenstände einsetzen, um Platz zu sparen. Wenn ihr diese Items später beim Schmied in Rohstoffe zerlegt, erhaltet ihr die Edelsteine darin kostenlos wieder zurück. Verkaufen solltet ihr diese Gegenstände dann aber nicht, sonst ist der gesockelte Stein dahin!
Kein Pferd? Kein Stress!
Grundsätzlich sollt ihr natürlich so spielen, wie ihr möchtet. Wer gerne ausgiebig erkunden und langsam die Karte aufdecken will, kann das ohne Weiteres tun. Allerdings wird das zu Fuß auch richtig viel Zeit kosten - und zwar so viel, dass aus unserer Sicht der Spielfluss darunter leiden kann. Deshalb unsere Empfehlung: Spielt erst mal schwerpunktmäßig die Hauptquest, denn nur die schaltet neue Features frei - darunter auch das Pferd, das ihr erst nach der späten Quest "Donans Gefallen" (am Ende von Akt 3) erhaltet. Mit dem Pferd geht das Erkunden sehr viel schneller und unkomplizierter, da ihr an Gegnern einfach vorbeireiten könnt. Außerdem zoomt die Kamera ein gutes Stück heraus, sobald ihr euch in den Sattel schwingt - das Plus an Übersicht hilft vor allem dabei, die teils gut versteckten Altäre von Lilith zu entdecken. Und das kann man übrigens auch prima noch im Endgame erledigen, da man hier ohnehin ständig auf der gesamten Karte unterwegs ist.
Quelle: PC Games
Das Pferd schaltet ihr erst spät in der Kampagne frei, dafür ist es aber unverzichtbar für alle, die gerne die weitläufige Spielwelt erkunden.
Dungeons: Nix überstürzen
Das Gleiche gilt auch für die Nebenquests und ganz besonders für die zeitaufwändigen Dungeons. Die kann man zwar theoretisch einen nach dem anderen abarbeiten, doch in der Zeit bleiben Hauptquest samt Geschichte liegen. Unser Tipp: Macht nur so viele Dungeons, wie ihr braucht, um den Regionsfortschritt voranzubringen oder um einen Aspekt der Macht freizuschalten, sofern ihr ihn unbedingt haben wollt. Alles andere kann eigentlich bis zum Endgame warten. Hier werdet ihr durch die Albtraum-Dungeons ohnehin viele Kerker mehrmals besuchen. Bei der Gelegenheit könnt ihr dann nicht nur die legendären Aspekte freischalten, sondern auch die zahlreichen Nebenquests abhaken, die euch ohnehin häufig in Dungeons führen.
Vier praktische Kurztipps:
- Markierungen auf der Karte sind auch für euren Gruppenmitglieder sichtbar. Nutzt diese Funktion, um euch gegenseitig wichtige Orte auf der Map zu markieren.
- Eure Partymitglieder haben eigene Portale in größeren Städten. Damit könnt ihr euch flott zu euren Mitstreitern teleportieren - ideal, wenn man einen Dungeon betreten, einen Boss jagen oder einen Event zusammen spielen will.
- Ihr habt es versäumt, ein legendäres Item aufzuheben? Kein Problem! Der verpasste Gegenstand wird automatisch an eure Beutekiste geschickt.
- Ihr könnt Dungeons und Keller schnell über das Emote-Rad verlassen (klappt aber leider nicht in manchen Story-Dungeons)
Unseren vielleicht wichtigsten Tipp haben wir hier zum Schluss für euch: Habt Spaß! Diablo ist ein Computerspiel, kein Nebenjob, keine Wissenschaft und erst recht keine Verpflichtung. Lasst euch nicht einreden, wie man eine Klasse zu skillen hat, welche Ausrüstung man tragen, welches Tempo man vorlegen muss. Es ist kein Wettrennen, und selbst wenn es das wäre - man muss nicht jeden Blödsinn mitmachen. Spielt, habt Spaß, tauscht euch aus (gerne auch hier!) und baut eure Helden so, wie ihr wollt. Habt ihr bei euren Streifzügen durch Sanktuario noch weitere Tipps und Details bemerkt, die anderen vielleicht nützlich sein könnten? Schreibt uns gerne eure Vorschläge in die Kommentare! Sollten noch mehr gute Tipps zusammenkommen, können wir diesen Artikel gerne noch erweitern. Danke fürs Lesen und viel Spaß bei der Beutejagd!
