Diablo 4: Neues Balancing in Season 14 - Blizzard schwächt mächtige Builds deutlich ab

News Felix Schütz
Diablo 4: Neues Balancing in Season 14 - Blizzard schwächt mächtige Builds deutlich ab
Quelle: Blizzard Entertainment

Wer sich bislang übermächtig fühlte, muss sich bald umgewöhnen: Season 14 bringt nicht nur neue Inhalte, sondern schraubt auch kräftig am Balancing.

Balancing: Beliebte Builds werden kräftig abgeschwächt

Die Patch-Notes für Season 14 zeigen, dass Blizzard gezielt versucht, einige besonders mächtige oder auch geläufige Methoden auszuhebeln, um damit wieder mehr Build-Vielfalt zu fördern. Betroffen sind vor allem der Zauberer und der Barbar, die in der aktuellen Season 13 weit an der Konkurrenz vorbeigezogen sind.

Aber auch andere Klassen müssen sich in Zukunft ein wenig umstellen und ihre Builds überarbeiten, hier ein paar Beispiele. Beachtet aber, dass sich alle diese Änderungen nur auf den öffentlichen Testrealm (PTR) beziehen und Blizzard noch weiter am Balancing feilt. Bis zum Start der Season 14 könnten sich also noch eine Menge Details ändern!

  • Der mächtige Aspekt von Glynns Amboss, der Schadensreduktion pro Stapeln von Entschlossenheit sichert, bekommt künftig eine Obergrenze: Ab Season 14 wird der Aspekt maximal 40 Prozent des Schadens reduzieren.
  • Auch die Schadensreduktion von Ausdauernder Glaube, die vielen Klassen das Überleben ab Qualstufe 10 sichert, wird von 30 bis 40 Prozent auf 15 bis 20 Prozent reduziert.
  • Die starke Paragon-Glyphe Dominieren wird abgeschwächt. Auf Stufe 150 erreicht sie pro Überwältigen-Stapel nur noch 1,8 Prozent Schaden, anstelle der bisherigen 23,6 Prozent.
  • Auch bei den Runen tut sich was. Die Geisterwölfe der Ceh -Rune verursachen nicht mehr den Verwundbar-Status beim Gegner. Und die Vex -Rune (Bonus auf alle Fertigkeiten) benötigt in Zukunft dreimal so viele Opfergaben wie bisher, bevor ihr Effekt ausgelöst wird. Auch Hexenmeister sind betroffen, ihre Rune Prid benötigt in Zukunft doppelt so viele Opfergaben wie bisher - es wird also deutlich kniffliger, den Effekt dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Eine vollständige Liste aller geplanten Balancing-Änderungen findet ihr hier.

Neue Inhalte in Season 14: Reichwandler und Risse

Wie in jeder Saison bringt das kommende Update etwas frischen Content ins Spiel. Die Neuerungen fallen bei erster Betrachtung aber unspektakulär aus. So kehren nun die Reichwandler aus Season 6 in neuer Form zurück.

In Season 14 können sich nun sogenannte Risse des Wahnsinns auftun, aus denen neue Gegnertypen strömen: Die Auferstanden. Wenn ihr sie tötet, lassen sie Kugeln fallen, die einen besonderen Gegner - den Exarch - stärken. Wenn ihr die Kugeln dagegen selbst einsammelt, sollen sie euch in irgendeiner Weise stärken, Details dazu sind nicht bekannt.

Die Risse des Wahnsinns gibt es in drei Arten. Die normale Art kann überall auftauchen, vor allem in Höllenfluten, während die größten Risse nur in den Feldern der Schändung (südöstlich von Zarbinzet) auftreten können. Risse der Größenstufe 2 oder 3 können Reichwandler hervorrufen, die wir so ähnlich schon aus Season 6 kennen. Sobald man sie besiegt, öffnen sie ein Portal zur Blutzollkammer.

Diablo 4: Season 14 Quelle: Blizzard Entertainment Einfallslos: Die Reichwandler feiern in Season 14 eine Rückkehr.

Die Blutzollkammer

Ein Mini-Dungeon, der nur aus einem Raum besteht. Man öffnet die Kammer entweder durch das Töten eines Reichwandlers oder durch einen Albtraumdungeon mit dem Affix "Riss". Hier könnt ihr verschiedene Belohnungen verdienen, darunter Schlüssel für Große-Unterschlupf-Bosse, die hier besonders oft droppen sollen.

Neuer Boss: Verderbter Seelenernter

Am Eingang zur Schwelle des Wahnsinns (in Zarbinzet) könnt ihr künftig diesem neuen Unterschlupf-Boss entgegentreten. Für seine Belohnungstruhe braucht ihr einen Großer-Unterschlupf-Boss-Schlüssel. Zusätzlich hat dieser Boss die beste Chance, einen mythischen, einzigartigen Gegenstand oder Fragmente des Wahnsinns direkt zu droppen.

Diablo 4: Season 14 Quelle: Blizzard Entertainment Der neue Unterschlupf-Boss Verderbter Seelenernter soll eine besonders gute Quelle für mythische Gegenstände werden.

Neuer Spielmodus: SSF (Solo-Selbstfinder-Modus)

Beim Erstellen eines neuen Charakters habt ihr in Season 14 die Möglichkeit, einen Helden als SSF (Solo Self Found) festzulegen. Diese Spielweise lässt sich nicht rückgängig machen und ist für Einzelgänger konzipiert. SSF-Charaktere können sich keinen Gruppen anschließen oder mit anderen Spielern handeln. Auch Couch-Koop oder die Dunkle Zitadelle lassen sich mit solchen Helden nicht spielen. SSF-Helden sind auch im Hardcore-Modus spielbar und erhalten eine eigene Turmbestenliste. Nach dem Ende der Saison wird der SSF-Charakter in einen normalen Charakter auf dem Ewigen Realm umgewandelt, der auch wieder gruppentauglich ist. Mehr Infos zum SSF-Modus findet ihr hier.

Diablo 4: Season 14 Quelle: Blizzard Entertainment Diablo 4: Season 14

Änderungen an Kriegsplänen

Ihr könnt nun Kriegsplan-Spielbretter mit eurer Gruppe synchronisieren, das heißt: Ihr erstellt ein Spielbrett, das dann für die gesamte Gruppe gilt. Dazu benötigt ihr zwei Zeichen von El'Druin.

Höllenhorden werfen nun mehr XP ab, außerdem wurde die XP-Skalierung ab Qualstufe 8 erhöht, was bedeutet: Ihr solltet nun etwas schneller in den einzelnen Upgrade-Bäumen vorankommen. Einen accountübergreifenden Fortschritt für Kriegspläne gibt es allerdings immer noch nicht.

Dafür bekommt ihr neue Kriegsplan-Quests und Knoten für lange Höllenfluten sowie Eskalationssiegel, zusätzlich müsst ihr für Kriegsplan-Höllenfluten künftig keine Truhen mehr öffnen, sondern eine gewisse Menge an Glutpartikeln sammeln.

Noch mehr Änderungen in Season 14

Horadrimwürfel: Für einzigartige Gegenstände dürft ihr künftig Affixe fokussiert oder chaotisch neu auswürfeln. Chromatische Abstimmungsprismen haben nun auch eine geringe Chance, alle Widerstände zu gewähren.

Turm und Bestenliste: Die Beta-Phase dieser Features wird mit Season 14 beendet, sie sind nun voll integriert. Hier winken außerdem neue kosmetische Belohnungen

Währungen: Die Obergrenzen für bestimmte Währungen wurden drastisch angehoben. Die Grenze für Obolusse liegt nun beispielsweise bei 25.000.

Was denkt ihr über Season 14?

Bitte bedenkt, dass sich alle diese Inhalte und Änderungen nur auf den öffentlichen Test-Realm (PTR) beziehen, das heißt: Blizzard wird die neuen Features und Anpassungen erst eine Weile testen lassen und dann ggf. noch Anpassungen vornehmen. Wie gefallen euch die geplanten Änderungen? Schreibt uns gerne einen Kommentar! Uns interessiert vor allem, was ihr über die neuen mythischen Gegenstände denkt - eine lange überfällige Änderung oder verwässert Blizzard damit das Beute-Gameplay zu sehr?

Quelle: Blizzard

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