Destruction Allstars: Vorschau zum brachialen PS5-Exklusivtitel
Special
2020 hat schon genug Zerstörung gebracht, heben wir uns etwas für das nächste Jahr auf: Sonys Crash-Orgie namens Destruction Allstars, die exklusiv für die Playstation 5 erscheinen wird, wurde vom November in den Februar verschoben! In unserer Vorschau sagen wir, was euch in dem Titel erwarten wird.
Wäre alles nach Plan verlaufen, würdet ihr diesen Artikel auf etwas andere Art und Weise lesen, mit einer Zahl am Ende, einem abschließenden Fazit im Meinungskasten und einem passenden Video dazu. Weil der Plan aber ein paar Tage nachdem unsere Test-PS5 bei uns eintraf über den Haufen geworfen wurde, müssen wir mit einer Vorschau Vorlieb nehmen: Destruction Allstars ist kein Starttitel mehr, sondern erscheint erst nächstes Jahr im Februar. Doch worum geht es überhaupt?
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Zerstörungs-Mut
"Wie Rocket League. Nur ohne Ball. Und Tore." Das könnte man denken, wenn man Screenshots und bewegte Bilder aus Destruction Allstars sieht. Und die Wahrheit dürfte davon gar nicht so weit entfernt sein, denn im Grunde wird uns hier wohl eine Mischung aus Rocket League und dem altehrwürdigen Destruction Derby erwarten - mit einem Hauch von Grand Theft Auto!
Ihr tretet als einer von 16 Fahrern in einer von 28 unterschiedlichen Karossen in so etwas wie einem Auto-Gladiatorenkampf an, der als globales Sportphänomen wie eine Liga aufgezogen ist und entsprechend auf die Bildschirme dieser Welt übertragen wird - Kommentatoren-Team inklusive. Das Gameplay ist entsprechend actionreich und schnell, an allen Ecken und Enden explodiert etwas, während Autowracks durch die Luft fliegen. Simulationsfans sollten also lieber einen Bogen um das Spiel fahren und in der Garage auf Gran Turismo 7 warten. Vielleicht besser solange den Motor ausmachen, das kann dauern. Wie dem auch sei: In den Matches rammt ihr nicht nur andere Autos zu Schrott, ihr seid auch zu Fuß unterwegs.
Per pedes
Quelle: Sony
Die Reifenprüfung: Hauptsächlich rammt ihr Gegner zu handlichen Schrotthaufen zusammen. Dabei fliegen sowohl Fahrer als auch Autoteile munter durch die Luft.
So müsst ihr euch etwa zu Beginn einer Partie erstmal einen fahrbaren Untersatz sichern. Gibt der irgendwann den Geist auf oder entscheidet sich, seine Karriere als Feuerball fortzusetzen, rennt ihr einfach weiter zum nächsten unbesetzten Auto. Um unterwegs nicht als Asphaltdeko zu enden, steht euch eine Vielzahl an Parkour-Fähigkeiten zur Verfügung, auch die Arenen scheinen euch genug Möglichkeiten zu bieten, euch - auch vertikal - hüpfend und rennend auszutoben. Ihr könnt euch sogar in GTA-Manier auf ein bereits benutztes Gefährt schwingen, um den Fahrer davon zu überzeugen, euch ans Steuer zu lassen. Oder ihr werft ihm ein fröhliches "Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke" entgegen und stellt ihm als neuen Beifahrer eine attraktive Bombe vor. Für jede gelungene Aktion - wir tippen mal: gerammte Kontrahenten, erfolgreich eingesetzte Skills etc. - lädt sich zudem eine Spezial-Leiste auf. Ist diese gefüllt, könnt ihr euren persönlichen Spezialwagen rufen, der über mächtige Spezialfähigkeiten verfügt und spezielle Feinde äußerst spezial zerlegt.
Fahrtalente
Quelle: Sony
Funkenmariechen: In den Partien seid ihr auch außerhalb der Autos unterwegs. Dann weicht ihr mit Parkour-Moves aus und werft Bomben in fahrende Autos.
Doch auch in einem der Standardautos verfügt jeder der 16 verfügbaren Fahrer über unterschiedliche Skills, Stärken und auch Schwächen. Hier gilt es also, den "Allstar" zu finden, der zu eurem eigenen Spielstil passt. Für Abwechslung in den einzelnen Partien sorgen zudem unterschiedliche Zielvorgaben oder Match-Eigenheiten. Zudem erwarten euch nicht nur Online-Matches mit 15 anderen Zerstörungswütigen, sondern auch zeitlich begrenzte Spezial-Events mit besonderen Regeln - auch das kennt man aus Rocket League. Wer lieber erst einmal alleine den Asphalt-Rowdy geben möchte, kann sich zudem in eine Solo-Kampagne stürzen, die aus über 50 Events in fünf quer über die Welt verteilten Arenen - unter anderem in London - besteht. Da zudem im Verlauf der Story diverse Allstars vorgestellt werden, bietet sich diese eh als Einstieg an.
Quelle: Sony
Aktuelles Mordstudio: Die Kämpfe finden in riesigen Arenen vor Zuschauern statt und werden auch im Fernsehen samt Kommentar übertragen.
Zudem schaltet ihr erste Skins, Emotes und Banner frei. Apropos freischalten: Zwar haben die Entwickler noch nicht wirklich etwas dazu gesagt, aber im Gameplay-Trailer war bereits der Hinweis "In-Game Purchases" zu lesen. Wir gehen also mal davon aus, dass ihr ähnlich wie bei Rocket League zwar viel optischen Kram freischalten könnt, aber eben auch so einiges für Echtgeld kaufbar ist. Zumindest hoffen wir mal, dass sich nicht weitere Inhalte hinter einer Bezahlschranke verbergen. Falls doch: Schade, aber auch nicht unbedingt tragisch, schließlich ist das Spiel für PS-Plus-Kunden bei seinem Erscheinen im Februar kostenlos.
Noch kurz ein paar Worte zur Technik, soweit das jetzt im Vorfeld schon einschätzbar ist: Wie alle PS5-Exklusivtitel von Sony nutzt natürlich auch Destruction Allstars (jetzt kaufen 19,13 € ) alle technischen Spielereien der PS5 aus. So ist der Sound für 3D Audio optimiert, die adaptiven Trigger kommen bei der Fahrzeugsteuerung zum Einsatz und dank des haptischen Feedbacks sollt ihr Crashes und Rammattacken im Controller spüren können. Ob das mehr als nur ein Gimmick ist, sehen wir dann aber erst im Februar.
