Early-Access-Check Destroyer The U-Boat-Hunter - Seite 2
Special
Die Simulation Destroyer: The U-Boat-Hunter ist in den Early-Access gestartet. Wir haben uns das Spiel für euch angeschaut und bereits ein Fazit gezogen.
In der Zentrale gibt es zudem den OSC der den Feind relativ zu eurem Schiff und eure Bewegungsrichtung anzeigt und die taktische Anzeige, welche alle Schiffe und den Feind zeigt. Einige Systeme können auch manuell eingestellt werden, doch dies erfordert von euch beste Kenntnisse der Systeme sowie Navigation und Multitasking-Talent. Das ist wirklich nur etwas für gescheiterte Marine-Kapitäne. Die Navigation eures Schiffs erfolgt in Gradzahlen von 0° bis 360° relativ zum Schiff oder zum Nordpol. Aus den verschiedenen Anzeigen müsst ihr Rückschlüsse daraus ziehen, wo ihr euch im Verhältnis zum Feind befindet und vorausahnen, wohin sich dieser bewegt. Anfangs ist die Detektivarbeit noch etwas frustrierend, doch nach einiger Zeit, erlangt ihr die Kontrolle über das Meer.
Navigation ohne Minimap und Marker?
Die Kunst besteht darin, den richtigen Kurs einzuschlagen, um eine Chance zu bekommen, Wasserbomben über dem Feind abzuwerfen. Bei diesen könnt ihr zwischen drei Tiefen und enger oder weiter Streuung wählen. Optional kann man noch Luftunterstützung anfordern oder eines der Begleitschiffe darauf ansetzen, eure Arbeit zu erledigen.
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Quelle: PC Games
Auf dem OSC-Projektor seht ihr die Lage und Richtung eures Schiffs im Verhältnis zum Feind.
Seid ihr nah genug am Feind, erscheint ein kleines Fenster mit Unterwasseransicht, das euch zeigt, wie die Bomben neben dem U-Boot explodieren. Das ist nett, da ihr die meiste Zeit innerhalb des Schiffs verbringt. Ziel ist es, alle Feinde zu vernichten und möglichst kein eigenes Schiff zu verlieren. Die Koordination und das Beherrschen aller Instrumente erfordert dabei viel Geschick von euch.
Quelle: PC Games
Das DRT zeichnet eure Bewegungen und die des Feindes auf. Jedes Ping ist ein Kreuz oder ein Kreis.
Anfangs kann es jedoch passieren, dass ihr wild von Instrument zu Instrument klickt, weil ihr gar nicht wisst, wo die Information ist, die ihr benötigt. Nach einiger Zeit werdet ihr es aber auch schaffen, in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.
Die Kollision mit eigenen Schiffen solltet ihr möglichst vermeiden, also seid euch immer bewusst, wenn ihr einen Kurs einschlagt, dass dieser womöglich mittendurch euern Konvoi geht. Habt ihr alles unter Kontrolle, dann kann Destroyer: The U-Boat Hunter tatsächlich einiges an Spannung erzeugen.
Vorausgesetzt, man kann sich damit anfreunden, die meiste Zeit auf irgendwelche Instrumente zu starren. Das wird wohl auch die meisten abschrecken. Etwas mehr Varianz wäre für die Zukunft gut, sonst könnte das Spiel schnell an Reiz verlieren, da es sich immer gleich anfühlt.
Quelle: PC Games
Das Radar ist schlägt normalerweise zuerst an, da es für Überwasser-Kontakte gedacht ist.
Warum in einem Stahlsarkophag sitzen?
Das beklemmende Gefühl, in einem U-Boot zu sitzen und auf den Tod zu warten, kennt man bereits aus anderen Spielen. Simulationen wie Silent Hunter oder auch UBOAT erfreuen sich größerer Beliebtheit, Hardcore-Zerstörer-Simulationen sind allerdings eher rar und ohnehin sehr nischig.
Die Early-Access-Version von Destroyer: The U-Boat Hunter bietet auf den ersten Blick noch nicht sehr viel. Lediglich das Tutorial und eine kleine Gefechts-Sandbox sind spielbar. Die akkurate Nachbildung der Fletcher-Zerstörer, deren Ausrüstung und der realistische Kampf gegen einen unsichtbaren Feind, sind jedoch als Grundgerüst bereits gut ausgereift.
Eine Kampagne und mehrere Spielmodi soll es in Zukunft auch noch geben, sowie die Möglichkeit Schiffbrüchige zu retten. Andere spielbare Nationen oder ein Multiplayer-Modus sind derzeit nicht geplant. Für Geschichtsinteressierte Leichtmatrosen ist das Spiel aber durchaus einen Blick wert. Also Mast und Shotbruch!
Meinung
Destroyer: The U-Boat Hunter ist seit dem 28. September 2022 verfügbar, derzeit ausschließlich für den PC. Aktuell befindet sich das Spiel im Early Access. Die Begründung der Entwickler: "Wir sind ein kleines Team und der Early Access hilft uns, mit unserem Publikum und unserer Community zusammenzukommen. Denn wir wollen das beste U-Boot-Kriegserlebnis schaffen, das es gibt. Deshalb ist der Austausch mit den Spielern im Entwicklungsprozess entscheidend."
