Destroy All Humans!

Test

Ein kleines graues Aggressions-Bündel lässt es so richtig krachen. Helft dem rücksichtslosen Alien-Krieger Crypto bei der Vernichtung der Menschheit!

Destroy All Humans! D umm gelaufen: Die außerirdische Rasse der Furons hat nach einigen Atomkriegen ihre Genitalien eingebüßt und kann sich nicht mehr selbstständig fortpflanzen. Nur durch fleißiges Klonen bleiben die Furons am Leben, allerdings leidet die Qualität der Eigenkopien zusehends.Die Führungsriege der Grauhäuter entschließt sich zu einer drastischen Maßnahme: Sie schickt den Krieger Cryptosporidium-137, kurz Crypto, zur Erde. Dort haben die Furons nämlich vor vielen Jahren wichtige genetische Infos in die DNA der Menschen "eingeschleust", die sich für hochwertigere Klone nutzen lässt. Cryptos simpler Auftrag lautet: So viel menschliche DNA wie möglich "ernten"!

Invasion der Impotenten

Ihr landet mit Cryptos fliegender Untertasse auf einem Bauernhof im Amerika der 50er-Jahre. Die dort ansässigen renitenten Landeier begrüßt ihr mit eurer Zap-O-Matik, einer imposanten Strahlenkanone. Alternativ packt ihr die Analsonde aus, die als "angenehmen Nebeneffekt" auch gleich noch das Stammhirn eures Opfers zu Tage befördert. Dieses sammelt ihr sogleich ein, da es die begehrte Furon-DNA enthält.

Nachdem ihr auf der Rübensaat-Farm einen bleibenden Eindruck hinterlassen habt, klettert ihr zurück in euer Raumschiff. Mit dem Todesstrahler grillt ihr nun nicht nur das Fußvolk, sondern auch dessen Behausungen. In dieser Art verfahrt ihr im weiteren Spielverlauf an insgesamt sechs großen Schauplätzen. Anfangs überfallt ihr eher ländliche Gegenden. Später macht ihr aber auch eine streng geheime Forschungsstation unsicher und attackiert schließlich sogar die amerikanische Hauptstadt Washington.

Doch schon bald stoßt ihr auf heftige Gegenwehr. Polizisten lassen sich relativ leicht eliminieren, das Militär rückt euch allerdings mit schweren Panzern zu Leibe. Zu allem Übel bläst dann auch noch die geheime Regierungsorganisation Majestic mit zielsicheren "Men in Black" zum Angriff auf den ungebetenen Besucher.

Zerebraler Virtuose

Glücklicherweise müsst ihr euch nicht nur auf eure Feuerwaffen verlassen, sondern könnt auch einige coole Tricks anwenden. Mit dem so genannten Holobob beispielsweise könnt ihr euch optisch den Erdenbürgern angleichen. In der holographischen Haut eines Polizisten stapft sich's komplett unbehelligt durchs Feindesland. Praktisch ist auch die Möglichkeit, wankelmütigen Erdlingen unter Hypnose euren Willen aufzuzwingen. So könnt ihr Forscher Barrieren für euch deaktivieren lassen oder einen Agenten zu einem Nickerchen bewegen.

Allerdings funktionieren eure Psychospielchen nur, wenn euer Konzentrationsvorrat gut gefüllt ist. Euren geistigen Akku ladet ihr wieder auf, indem ihr Gedanken lest oder euch einfach ein paar Sekunden lang in eine ruhige Ecke verzieht. Nach dem gleichen Prinzip regeneriert sich auch Cryptos Lebensenergie -- und das ist ein Schwachpunkt des Spiels: Häufig stürzt ihr euch blind ins Getümmel, ballert alles weg, düst mit dem Jet-Pack kurzzeitig aus der Gefahrenzone heraus und kehrt gesundet zurück. So werden die Psi-Fähigkeiten zum netten, meist aber nicht wirklich nötigen Gimmick degradiert.

Trotz der Fähigkeit zur Selbstheilung scheitert ihr bei einigen Missionen unnötig oft. So ballern euch manchmal Geschütze außerhalb eures Sichtfeldes eine Rakete ins Genick, die euch auf einen Schlag viel Energie raubt. Verschärft wird dieses Manko dadurch, dass sich das Bild oftmals spät aufbaut. So tretet ihr gelegentlich den Rückzug in vermeintlich sicheres Gebiet an, nur um dort von zuvor "unsichtbaren" Gegenspielern unfreundlich empfangen zu werden.

? FABIANKÄUFER

Wertung zu Destroy All Humans! Ein grosser Tritt für die Menschheit (PS2)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Grafische SchwächenUnnötige LadepausenUnausgewogener Schwierigkeitsgrad
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