Steve Oedekerk brachte uns "Thumb Wars" und "Kung Pow". Jetzt erscheint sein zweiter Animationsfilm auf DVD
Massentierhaltung ist hier Fehlanzeige. Der Bauer ist Veganer und ein echter Tierversteher
Der 1961 in L.A. geborene Steve Oedekerk ist Schauspieler, schreibt Drehbücher, führt Regie und produziert Filme. Zu seinen bekanntesten Streifen zählen die Martial-Arts-Parodie "Kung Pow: Enter the Fist" und "Thumb Wars: The Phantom Cuticle" -- eine "Däumling"-Kurzfassung von "Krieg der Sterne". Mit "Der tierisch verrückte Bauernhof" präsentiert Oedekerk nach "Jimmy Neutron" seinen zweiten Animationsfilm. Der typische, unverschämte Oedekerk-Humor taucht in diesem Film allerdings selten auf. Während einige Elemente wenig kindgerecht erscheinen, ist er doch über weite Strecken auf junge Zuschauer zugeschnitten.
Party Animals
Rindvieh Otis zweifelt an seinen Führungsqualitäten. Er würde lieber die Sau rauslassen
Die Tiere einer kleinen amerikanischen Farm führen ein vergnügliches Doppelleben. Am Tage verhalten sie sich artgemäß, aber kaum lässt sie der Bauer aus den Augen, wandeln sie auf zwei Beinen umher und feiern bei Milch, Honig und Gesang ausgelassene Partys in der Scheune. Doch der Frieden ist trügerisch, denn in der Nacht lauert ein Rudel heimtückischer Kojoten auf einen schmackhaften Snack. Als das erfahrene Rindvieh Ben (Stimme: Bert Franzke) bei einer seiner Nachtwachen das Leben verliert, soll ausgerechnet Bens unreifer Ziehsohn, der partysüchtige Jungbulle Otis (Robin Kahnmeyer) den Hof beschützen ...
Zu den prominenten Sprechern der Original-Fassung zählt übrigens auch Kevin James ("The King of Queens"). Im Bonusmaterial darf man ihm beim Betrachten einer Kuh zum Zwecke des Rollenstudiums über die Schulter sehen.
