Der goldene Riecher

Test

Hausmeister Belany (Robbie Coltrane) hat endlich den goldenen Riecher -- gefunden. Denn das Organ gehört zu dem eingelegten Kopf eines alten Aborigine-Häuptlings und hat die nützliche Gabe, Sieger von Pferderennen vorherzusagen. Und das kommt dem notorisch an Geldmangel leidenden Belany sehr gelegen.

Schon acht Mal in Folge erwies sich der Tipp des Schädels als Gewinner. Viel Geld fehlt Belany nicht mehr, um den Uni-Besuch seiner Tochter bezahlen zu können. Dass aber bei einer solchen Glücksträhne die Unterwelt auf den Plan tritt, ist unvermeidbar. Noch schlimmer für Belany ist aber die Tatsache, dass der australische Kultur- attaché Michael Miller (Tony Briggs) auf die Herausgabe des Artefakts drängt ...

Sowohl in dem Making of als auch in den Darstellerinterviews finden sich die üblichen Aussagen: Die Dreharbeiten seien toll gewesen, die Kollegen einsame Spitze und natürlich verstehe Regisseur David Caffrey sein Handwerk wie kein anderer. Das Making of zeigt außerdem eine Fülle an Filmszenen, die einige der besten Gags und Wendungen des Films wiederholen. Deutlich mehr Spaß würde die B-Roll machen, wenn sie mit knapp zweieinhalb Minuten nicht so furchtbar kurz ausgefallen wäre. MS

Fazit

Film-Check: Insgesamt zu lahme Komödie mit guten Schauspielern, die den Gags aber nicht genug Zündstoff verleihen können. So bleibt die sichtlich bemühte Komik zu träge und vorhersagbar.
DVD-Fazit: Auch wenn die Namen Dan Aykroyd und Robbie Coltrane üblicherweise für spritzige Komödien stehen, bewiesen die beiden Darsteller bei dieser Rollenauswahl ausnahmsweise mal kein gutes Näschen. Da auch die Technik und die Extras der DVD nicht überzeugen können, kann man sich den Kauf sparen.

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