Deutschlands Comedy-Elite fand sich für eine Edgar-Wallace-Hommage der besonderen Art zusammen
Dem britischen Autor Edgar Wallace (1875-1932) hat der deutsche Film viel zu verdanken. Seine Kriminalromane dienten als Vorlage für vierzig gruselige Thriller, die zwischen 1959 und 1972 die Nation elektrisierten.
Das Konzept war denkbar einfach: Irgendein gestörter Freak bringt Leute um und die vornehme englische Polizei macht Jagd auf ihn. Edgar Wallace wurde zu einem erfolgreichen Markenzeichen, für das sich kein deutscher Schauspieler zu schade war. Heinz Drache, Gert Fröbe, Joachim Fuchsberger und natürlich Klaus Kinski bereicherten die Serie mit ihren Darstellungen.
Anfang der 90er wurde aus dem Krimi-Kult ein parodistisches Hörspiel. Deutschlands amüsantester Fernsehkritiker Oliver Kalkofe und SAT1-Sportskanone Oliver Welke kreierten für das "Frühstyxradio" des Senders radio ffn eine Show namens "Der WiXXer", die Jahre später für 4,7 Millionen Euro als Kinofilm umgesetzt wurde. Das Buch schrieben die beiden Olivers zusammen mit Comedy-Star Bastian Pastewka, der gleichzeitig eine der Hauptrollen übernahm.
Ausgedacht haben sie sich Folgendes: Das Touristenpärchen Doris und Dieter Dubinsky (Anke Engelke, Olli Dittrich) beobachtet bei einem nächtlichen Spaziergang in England einen Mord. Das Opfer ist der Mönch mit der Peitsche, der Täter der gefürchtete Wixxer. Scotland Yard beginnt umgehend mit den Ermittlungen.
Des Mopses Kern
Chefinspektor Even Longer (Kalkofe) geriet durch den Verlust seines Partners Rather Short zwar in eine tiefe Sinn- und Alkoholkrise, reißt sich aber trotzdem irgendwie zusammen, um mit seinem neuen Partner Very Long (Pastewka) den Wixxer zu finden.
