top-regisseur Steven Spielberg köderte 1975 mit seinem Kinoschocker die Zuschauer
Kurz nach ihrem Erfolg mit der Gauner-Komödie "Der Clou" mit Paul Newman, Robert Redford und Robert Shaw in den Hauptrollen sicherten sich die Produzenten David Brown und Richard D. Zanuck die Rechte an Peter Benchleys Roman "Jaws". Eine Reihe von Regisseuren bewarb sich für das Projekt, darunter auch Steven Spielberg, der damals erst einige erfolgreiche TV-Produktionen wie "Duell" sowie diverse Kurzfilme vorzuweisen hatte.
Die erfahrenen Produzenten vertrauten Spielberg das Projekt an. Das Wagnis wurde belohnt. Mit einem Budget von ca. 12 Mio. Dollar gedreht, lockte "Der Weiße Hai" 1975 allein in Deutschland knapp sechs Mio. Zuschauer in die Kinos und spielte weltweit 470 Mio. Dollar ein.
Steven Spielberg stieg mit dem Horrorschocker in die Top-Riege amerikanischer Regisseure auf. Für Richard Dreyfuss diente "Der Weiße Hai" ebenfalls als Sprungbrett für eine äußerst erfolgreiche Karriere. Und "Bruce" -- so der Name der drei für den Film gebauten mechanischen Haie -- erschreckt noch heute die Besucher der Universal Studios von Los Angeles.
Für die Special Edition wurde beim Ton ein Upmix auf DD 5.1 vorgenommen. Damit ging auch ein Tausch der ursprünglichen Synchronstimmen einher, da die einstigen Sprecher nicht mehr zur Verfügung standen. Mit den neuen Stimmen muss man sich als Kenner der bisherigen Version erst einmal arrangieren.
Die Extras sind identisch mit jenen der bereits 2000 veröffentlichten Collector?s Edition. Neben einem sehr interessanten Making of mit Steven Spielberg und den Darstellern finden sich auch entfallene Szenen, Outtakes und das Hai-Spiel "Raus aus dem Wasser". Außerdem gibt´s noch eine Bildergalerie mit Produktions- und Szenenfotos sowie Storyboards.
Wer mehr über Haie erfahren will, kann sich sechs Texttafeln durchlesen. Das neu erworbene Wissen lässt sich dann im Hai-Quiz einsetzen. MS
