Der Tod kennt keine Wiederkehr

Test

Robert Altman inszenierte diesen Film zwei Jahre nach seinem Erfolg mit der anarchischen Antikriegs-Komödie "M*A*S*H".

Privatdetektiv Philip Marlowe (Elliott Gould) wird von seinem Freund Terry (Tim Bouton) mit einer Bitte überrascht: Marlowe soll ihn nach Mexiko fahren. Wieder zuhause wartet schon die Polizei auf Marlowe und nimmt ihn als vermeintlichen Fluchthelfer fest.

Terry steht unter Verdacht, seine Frau Simone getötet zu haben. Nach seiner Entlassung aus der Haft erfährt Marlowe, dass sich Terry in Mexiko umgebracht haben soll. Marlowe nimmt sich des Falles an und macht sich an die Recherche der näheren Umstände. Doch je mehr er das Geheimnis aufdeckt, desto größer wird die Gefahr für sein eigenes Leben.

Kennen Sie die Figur des abgebrühten Privatdetektivs Philip Marlowe nur aus den Romanen von Raymond Chandler oder aus Verfilmungen mit Humphrey Bogart, dann erleben Sie hier eine Überraschung.

Regisseur Robert Altman versetzte den Privatschnüffler aus den Fünfzigern an den Anfang der Siebziger. In der Hauptrolle überzeugt Elliott Gould, der Marlowe -- im Gegensatz zur Romanfigur -- als sympathischen Verlierer darstellen darf.MS

Fazit

Film-Check: Altman gelang eine ungewöhnliche, dabei fesselnde Version von Raymond Chandlers Detektiv. Wer sich auf diesen Marlowe einlassen kann, wird mit kurzweiliger Unterhaltung belohnt.
DVD-Fazit: Der Eindruck, MGM würde sein Filmarchiv am Fließband auf den DVD-Markt werfen, wird durch diese Scheibe noch verstärkt. Bild und Ton wurden nicht restauriert, sondern nur lieblos digitalisiert. Informative Extras fehlen gänzlich. Robert Altmans sehenswerter Klassiker hätte Besseres verdient.

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