Der Pate II: Review des umstrittenen Mafia-Spiels

Test Alexander Wenzel

Schutzgeld erpressen, Cocktails auf Kuba schlürfen und Familien zerstören – euer Aufgabenrepertoire als Don ist vielfältig.

Der Pate II Quelle: Cynamite Der Pate II Familienplanung

Im Verlauf des Spiels stellt ihr euch eine eigene Familie auf die Beine und engagiert bis zum Ende hin insgesamt acht Untergebene – die „gemachten Männer“. Das geht relativ simpel über die Bühne: in der Nähe eurer Betriebe warten oft interessierte Mafioso-Anwärter mit unterschiedlichen Fähigkeiten. So gibt es unter anderem Brandstifter, Sanitäter, Ingenieure oder Schläger. Da euch in den Missionen jeweils höchstens drei Kumpanen begleiten, ist es ratsam, seine Anhänger mit Bedacht auszuwählen. Ein Brandstifter fackelt zwar einen Betrieb im Handumdrehen nieder, jedoch nützt euch das gar nix, wenn ihr den Laden übernehmen wollt. Dagegen legt ein Ingenieur das Stromnetz und somit das lästige Telefon lahm. Rollt dann mit der Zeit der Rubel, könnt ihr sowohl euch als auch eure gemachten Männer gegen Bares aufleveln – etwa die Treffsicherheit oder die Spezialfähigkeiten verbessern. Nett: Auf diese Weise wachsen euch die ansonsten sehr flachen Charaktere ans Herz. Na ja, wenigstens ein bisschen.

Lest auf der nächsten Seite unsere Kritikpunkte an dem Mafia-Epos!

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