Deliver Us The Moon ​Vorschau: Auf Armstrongs und Aldrins Spuren

Special Markus Thalhammer
Willkommen auf dem Mond: 
Ein einzelner Astronaut auf geheimer Mission soll die Menschheit im Alleingang retten.
Quelle: KeokeN

Ein kleiner Schritt für einen Mann, ein großer Schritt für die Menschheit - und ihre letzte Hoffnung.

Wir schreiben das Jahr 2069. Die Ressourcen der Erde sind nahezu erschöpft. Die Worldwide Space Agency (WSA), eine gemeinsame Organisation der Erdnationen, ist aufgrund von Streitigkeiten zwischen den Staaten zur Untätigkeit verdammt. Doch nun startet ein einzelner Astronaut auf eine geheime Mission, von deren Erfolg sowohl sein eigenes Schicksal als auch das der ganzen Menschheit abhängt.

Der Mann im Mond

Die bisherigen Gameplay-Szenen zeigen den Beginn der Reise per Raketenstart, das Erreichen einer Andockstation 400 Kilometer über der Mondoberfläche und schließlich auch die Ankunft auf selbiger. In all diese Etappen ist unser Astronautenheld aktiv eingebunden - so initiiert er beispielsweise durch das Ausführen diverser auf einem Bildschirm beschriebener Schritte die Startsequenz der Rakete.

Stimmiger Stil: 
Die Optik der Mondstationen wirkt realistisch - eine gute Mitte zwischen heutigem und futuristischem Design. (PC) Quelle: KeokeN Stimmiger Stil: Die Optik der Mondstationen wirkt realistisch - eine gute Mitte zwischen heutigem und futuristischem Design. (PC) Nach dem Verlassen des Schiffes durchlaufen wir menschenleere Stationen, die durch schlichtes, aber dennoch detailverliebtes Design glänzen. In den verschiedenen Bereichen dieser Stationen herrschen teils auch unterschiedliche Bedingungen. So gibt es entlüftete Areale, in denen auf die Sauerstoffmenge des Atemtanks geachtet werden muss. Letzterer kann an herumstehenden Druckflaschen und speziellen Ladestationen wieder aufgefüllt werden.

Manche Türen lassen sich erst mit einer Impulskanone öffnen, die man ab einem bestimmten Punkt mit sich führt. Ob diese auch als Waffe zum Einsatz kommen wird, ist eher fraglich, denn Gegner gibt es - zumindest bisher - keine und auch ein späteres Auftreten bezweifeln wir, denn der Fokus bei Deliver Us The Moon liegt augenscheinlich vor allem auf der Atmosphäre.

Imposant: 
Durch das Fehlen einer (physikalischen) Atmosphäre scheinen Sonne und Sterne auf dem Mond stärker und setzen die Landschaft ansprechend in Szene. (PC) Quelle: KeokeN Imposant: Durch das Fehlen einer (physikalischen) Atmosphäre scheinen Sonne und Sterne auf dem Mond stärker und setzen die Landschaft ansprechend in Szene. (PC) Atmosphäre hat der Mond auf jeden Fall - wenn auch keine zum Atmen. Doch der Moment, wenn sich zum ersten Mal eine Schleuse öffnet und den Blick auf die weite Mondlandschaft und die Erde am schwarzen Himmel freigibt, hat eindeutig Gänsehautfaktor. Auf der Mondoberfläche legt man die Strecken zwischen den einzelnen Stationen je nach Distanz zu Fuß oder per Fahrzeug zurück und erledigt bestimmte Aufgaben in den Außenbereichen der Stationen.

Einen großen Teil zur Stimmung trägt auch die Isolation bei. Unser einziger Begleiter ist die kleine Sonde ASE, die wir in einer der anfänglichen Stationen finden und die uns fortan tatkräftig zur Seite steht. Was genau sich eigentlich auf dem Mond befindet und wie es die Menschheit retten soll, ist bisher nicht bekannt. Laut Entwickler KeokeN werden wir auf unserer Suche einige Geheimnisse und Verschwörungen aufdecken.

Entwickler: KeokeN Interactive | Hersteller: KeokeN Interactive

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