Deep Rock Galactic: Rogue Core - Entwickler patchen bereits nach einem Tag!

News Yannik Cunha
Deep Rock Galactic: Rogue Core - Entwickler patchen bereits nach einem Tag!
Quelle: Ghost Ship Games Publishing

Der Early Access von Deep Rock Galactic Rogue Core ist nicht allzu gut angelaufen. Spieler haben viele Kritikpunkte und schon einen Tag nach Release reagieren die Entwickler auf das Feedback mit einem Patch!

Seit dem 20. Mai erforschen wir in Deep Rock Galactic: Roguecore mit vier verschiedenen Zwerge-Klassen Höhlen auf fremden Planeten. DRG-Fans warten schon länger auf den Titel und haben sich die volle Ladung Roguelike-Spaß von dem Spiel erhofft, ein paar Sachen haben den Fans aber nicht gepasst. Wie gewohnt von den Entwicklern bei Ghost Ship Games wurde aber schnell auf die Kritik reagiert.

"Hell of a day, huh?", so fangen die Entwickler ihr neues Steam-Update an. Gleich im nächsten Satz erwähnen sie auch, dass sie das Feedback mitbekommen haben, sowohl positives als auch negatives. Sie verschwenden auch kaum Zeit und zeigen, was sie noch heute, aber auch in der Zukunft, ändern werden.

Was wird heute gepatcht?

Das sind kleine Änderungen, die die Entwickler kurzfristig umsetzen können. Sie schreiben selbst, andere Dinge sind tiefer im Spiel verankert und benötigen mehr Zeit, zu denen aber gleich mehr.

Verbesserungen in Tutorial und Einstellungen: Es werden Post-Processing-Effekte verringert, um die Performance zu verbessern. Außerdem werden Tutorialtexte angepasst, um die Werkbank verständlicher für Neueinsteiger zu machen, und in den Optionen wird der Photosensitivitäts-Schalter sichtbarer.

Schwierigkeitsanpassungen: In den ersten zwei Tiefen, also Stufen eines Runs, wird das Zeitlimit erhöht. Wenn das Gefahrenlevel dann hoch genug ist, spawnen Gegner auch nicht ganz so schnell nach.

Bugfixes: Das sind nur allgemeine Sachen. Softlocks werden verhindert, Crashes verringert und "andere high-priority Probleme" - was auch immer die sind.

Musikalische Diversität: Es werden drei Tracks zur Jukebox hinzugefügt.

Hier ist die Erhöhung des Zeitlimits wohl der wichtigste Faktor. Gerade neue Spieler, die noch nichts mit Deep Rock Galactic zu tun hatten, waren mit dem Zeitlimit ziemlich überfordert.

Was steht auf dem Plan für die Zukunft?

Ghost Ship Games hat aber nicht nur diese Hotfixes im Gepäck, sie verraten nämlich auch schon, welche Aspekte sie in der Zukunft des Spiels angehen möchten.

Wenn die Zeit in einem Gebiet abläuft, kommen gerne so viele Gegner. Problem: Wir haben Munition für die Hälfte davon. Quelle: Ghost Ship Games Wenn die Zeit in einem Gebiet abläuft, kommen gerne so viele Gegner. Problem: Wir haben Munition für die Hälfte davon. Timer: Viele Spieler haben wohl das Feedback gegeben, dass der Timer allgemein nervt, den wünschen die Entwickler anzugehen.

Nicht nur läuft er recht schnell ab, wenn er abläuft, gibt es eigentlich keinen Weg mehr zu entkommen, weil zu viele Gegner spawnen. Mit einem System wie bei Risk of Rain 2 ließe sich das vielleicht verhindern. Dort läuft der Timer immer weiter und das Spiel wird jede Sekunde ein Stückchen schwerer, ganz unabhängig von der Stage. Ob dieses Prinzip benutzt wird, wissen wir aber nicht, die Entwickler müssen sich wohl noch selbst Gedanken darüber machen.

Upgrades: Die geteilten Updates sollen auch angegangen werden.

Da gibt es gleich mehrere Probleme. Zum Ersten müssen alle Zwerge sich immer um die Punkte sammeln, um Upgrades aufzusammeln. Das ist unglaublich nervig, weil man sich gerne ausplittet und verschiedene Aufgaben übernimmt, um Zeit zu sparen. Wenn dann alle zu einem Spieler rennen müssen, weil der etwas gefunden hat, ist das schon einmal nervig.

Wenn dann alle da sind, können sich der Reihe nach die Waffen aus den Kisten zugeteilt werden. Weil die Waffen aber alle aus dem gleichen Pool kommen, passiert es oft, dass man entweder einem anderen den Spaß versaut, weil man die gleiche Waffe wie er hat - oder eben andersherum. Und da geht es nicht um Relikte wie bei Slay the Spire 2, wo man mal auf ein Upgrade verzichten kann, sondern darum, das grundlegende Gameplay zu bestimmen.

Hier werden sich für passive Skills entschieden, im gleichen Bildschirm werden aber auch Waffen und Granaten verteilt. Quelle: Ghost Ship Games Publishing Hier werden sich für passive Skills entschieden, im gleichen Bildschirm werden aber auch Waffen und Granaten verteilt. Hier ist also immer wieder Spielraum dafür, den Spaß eines Spielers oder sogar mehrerer Spieler einzuschränken. Die Lösung wäre eigentlich recht einfach: Die Kiste für die Upgrades kann ein einzelner Spieler anfragen und jeder bekommt eine eigene Auswahl. Das nimmt dem Ganzen wohl ein wenig das Gemeinschaftsgefühl, dieses Abstimmen ist nach den ersten drei Malen aber mehr Stress als Spaß und hat mehr Potenzial, dem Gemeinschaftsgefühl zu schaden.

Munition: Als Letztes soll das System um Munition bearbeitet werden.

Da gibt es eigentlich keine zu komplizierten Umstände. Spieler haben halt oft keine Munition. Und einfach nur mit der Spitzhacke in Gegner zu hacken, ist nicht unbedingt sehr spaßig.

Das sind nur die Hauptspekte des Spiels, die noch verändert werden sollen. Es soll noch viel mehr angefasst werden, immerhin ist das Spiel auch in Early Access und mit Spieler-Feedback lässt sich viel machen. Schauen wir also einmal, was da noch kommt!

Habt ihr Rogue Core schon gespielt, oder wartet ihr lieber auf den Release? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei YouTube , Instagram und TikTok .

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