Decay of Logos: Zelda-artiges RPG in der gamescom-Vorschau
Special
Wir haben uns auf der gamescom 2018 eine Präsentation zu Decay of Logos angeschaut, das nächstes Jahr für PC sowie alle gängigen Konsolen erscheint. Zudem haben wir den Entwicklern viele Fragen gestellt. Was wir erfahren haben und was euch in dem Action-Rollenspiel erwartet, lest ihr in unserer gamescom-Vorschau zum Spiel.
Wir blicken zu Beginn unserer gamescom -Präsentation auf ein zerfallenes Logos: Die fiktive Spielwelt des Action-Rollenspiels Decay of Logos fiel einer zerstörerischen Katastrophe anheim, das verrät schon der Name des Spiels. Doch keine Sorge, zusammen mit eurem treuen Begleiter, einem großen weißen Elch, rettet ihr Logos. Wir haben uns das Game auf der gamescom von den Entwicklern zeigen lassen und fühlten uns sofort an ein anderes bekanntes Rollenspiel erinnert: The Legend of Zelda: Breath of the Wild.
Auf Abenteuer mit Elch
Warum Decay of Logos dem Zelda-Hit ähnlich ist? Nun, euch begleitet ein treues Reittier, statt Epona nur eben ein weißer Elch. Mit diesem baut ihr während des rund achtstündigen Spielverlaufs eine zunehmend tiefere Bindung auf. Dadurch bleibt der Elch mit der Zeit auch in brenzligen Situationen ruhig, in denen seine Stress-Anzeige sonst schnell überschlägt, was dazu führt, dass er euch von seinem Rücken wirft. Euer Waffenarsenal und sonstiges Equipment müsst ihr dank eures tierischen Begleiters nicht selbst schleppen. Praktisch: Mit Hilfe einer Pfeife ruft ihr den Elch jederzeit zu euch, außer in Dungeons.
Dungeons, im Spiel zahlreich vorhanden, erinnern uns in Decay of Logos ebenfalls an die Spiele mit Spitzohr Link. Dort löst ihr Rätsel, sammelt nützliches Zeug aus Truhen, bekämpft kleinere Widersacher und am Ende einen Boss- oder Miniboss-Gegner. Wie in Breath of the Wild ist die Dungeon-Gestaltung von Steampunk-Mechanismen und leuchtenden neonfarbenen Schriftzügen gezeichnet.
Doch natürlich ist Decay of Logos kein Zelda-Klon, wenn die Entwickler bei unserer gamescom-Präsentation auf Nachfrage auch verrieten, dass sie selbst große Zelda-Fans sind und sich daher auch von den Nintendo-Spielen haben inspirieren lassen. So ist die Spielwelt zwar recht weitläufig und weitestgehend offen zugänglich, ein Open-World-Spiel ist Decay of Logos aber nicht. Stattdessen leiten euch zwar keine konkreten Quests, sondern NPCs mit charakterlichem Tiefgang weiter, genauso wie visuelle Effekte, vornehmlich leuchtende Elemente und entsprechende Sounds. Auf eine Karte müsst ihr indes komplett verzichten.
Quelle: Decay of Logos
Decay of Logos: Zelda-artiges Rollenspiel in der gamescom-Vorschau (2)
Die Kämpfe sind actionlastig und setzen auf eine Mischung aus den richtigen Waffen, gutem Timing und auf zeitlich gekonntes Ausweichen sowie Blocken. Neben Nahkampf- und Fernkampf-Waffen habt ihr auch Magie zur Verfügung. Nutzt ihr diese, schwindet aber ein Teil eurer Lebensenergie. Der Einsatz sollte also gut bedacht sein. Die Gegner sind indes ziemlich interessant und abwechslungsreich. Inspiriert sind sie in erster Linie von europäischer Folklore. Bei der Präsentation bekamen wir beispielsweise übergroße Radieschen mit giftigen Beißzähnen sowie zu lebendigen Bäumen verwachsene Menschen zu sehen, die teilweise in Flammen standen.
Quelle: Decay of Logos
Decay of Logos: Zelda-artiges Rollenspiel in der gamescom-Vorschau (3)
Für's Kämpfen erhaltet ihr außerdem Erfahrungspunkte, wodurch euer Level steigt und eure Skills besser werden. Der Skill-Tree ist automatisiert und richtet sich nach eurem Kampfstil. Verwendet ihr viel Magie, werden entsprechende Werte besser, kämpft ihr oft mit Pfeil und Bogen, steigern sich eben solche Fähigkeiten. Wenn euch der Bildschirm-Tod ereilt, sind eure Stats temporär vermindert und zwar solange, bis ihr euch in einem Camp erholt. Dabei lauft ihr aber Gefahr, überfallen zu werden. Das Helden-Leben in Decay of Logos ist kein leichtes.
Für PC, PS4, Xbox One und Switch
Bereits im ersten Quartal 2019 soll Decay of Logos erscheinen und zwar für allen großen Plattformen gleichzeitig: PC, Playstation 4, Xbox One sowie Nintendo Switch. Inhaltlich ist das Spiel auf allen Systemen identisch, auf der Switch läuft es allerdings mit 30 statt 60 Bildern pro Sekunde. Bei der Präsentation bekamen wir zwar die PC-Version zu sehen, kurz konnten wir aber auch einige Blicke in die Switch-Variante werfen. Die lief im Handheld-Modus schon sehr gut, obwohl die Plattform-Anpassungen gerade erst begonnen haben. Grundsätzlich stehen die Zeichen für das Spiel gut, wir sind gespannt auf ein erstes Hands-on mit Decay of Logos.
