DeathSprint 66 Preview - Ein irres Zu-Fuß-Rennspiel voller Blut und Fame
Special
Der nächste Fun-Racer, oder vielleicht Fun-Runner, steht vor der Tür und mit ihm ein für das Genre völlig neues Ausmaß an Gewalt. Wir konnten schon spielen!
Damit es spannend bleibt, gibt es auch Power-Ups. Um diese zu bekommen, braucht man den schon vorher genannten Hype. Die Items, die wir bekommen können, sind dann so ähnlich aufgebaut, wie bei anderen Arcade-Racern, allen voran dem in Vergessenheit geratenen Geheimtipp Blur. So gibt es etwa Schilde, Boosts, Minen und Sägen - letztere ähneln den berüchtigten blauen Panzern aus Mario Kart.
Eimerweise Arme
Was DeathSprint 66, neben der Fortbewegungsart, von anderen Fun-Racern unterscheidet, ist die Brutalität, mit der unsere Klone konfrontiert werden. Wir rennen in Fallen und Sterben. Wir rennen in Minen und Sterben. Ein Gegner wirft ein Sägeblatt auf uns und ... wir sterben. Die Fallen reichen dabei von Lasern bis hin zu Fallgruben, wobei natürlich alles im Cyberpunk-Look gehalten ist.
Quelle: Sumo Digital
Unsere Klone sind, warum auch nicht, mit mehr Blut gefüllt, als normale Menschen, wodurch der Gore-Faktor noch einmal zunimmt. Und wenn wir dann noch mit einem Hindernis kollidieren, kann es gut sein, dass unser Klon seinen Arm oder gleich alle seine Gliedmaßen verliert.
Bei unserer Session war das meiste Blut noch aus Performancegründen deaktiviert, aber wir können schon erahnen, dass das Spiel im fertigen Zustand ausgesprochen saftig sein wird.
Hin und wieder gab es beim Antesten auch Ruckler, wobei hier gesagt werden muss, dass wir DeathSprint 66 über Parsec, also via Streaming, gespielt haben. Ob die Ruckler also daran liegen oder vom Spiel selbst kommen, lässt sich schwer einschätzen.
Was Parsec aber nicht schlechter gemacht hat, ist die Optik von DeathSprint 66. Sie erinnert nämlich nicht nur an Cyberpunk, sondern auch an die Ästhetik der 80er, mit Filmen wie Tron und ihren Neon-Farben. Die Klone sehen mit ihren Rüstungen dagegen aus, wie aus Halo oder Mass Effect.
Besser schlecht gelaufen als gut gefahren?
Die Pre-Alpha hat allerdings noch einige Probleme, die den Spielspaß auf Dauer etwas schmälern können. Allen voran muss man da die Rennstrecken benennen. Während die meisten Maps groß, schnell und offen sind, gibt es auf der anderen Seite Maps, die klein, eng und mit Fallen übersät sind.
Das wäre auch nicht so schlimm, wenn wir nicht mit sieben anderen Spielern unterwegs wären und Bodychecks wie beim Eishockey verteilt werden würden. Dann kommen noch die Items dazu und die Übersicht geht mit zunehmender Geschwindigkeit baden.
Auch das Zurückkämpfen an die Spitze ist noch nicht optimal gelöst. Beim Spielen mussten wir hoffen, dass die Gegner vor uns irgendwelche Fehler machen, da wir sonst einfach nur hinterherlaufen. Eine Catch-Up-Mechanik konnten wir noch nicht erkennen.
Und doch macht das Spiel trotz einzelner Probleme richtig Laune. Wenn man es dann doch mal schafft, Geschwindigkeit aufzubauen, immer schneller und schneller wird und dabei auch noch Hindernissen ausweicht, fühlt sich das einfach richtig gut an.
Und wenn man dann doch mal einen Fehler macht, ist der Frust schnell vergessen, während sich die Geschwindigkeit nach und nach erhöht. Auch die Problem-Maps können einem die Laune nicht komplett verderben.
Wir haben das Spiel im Zuge eines Pre-Alpha-Tests über Parsec gespielt. Es soll Ende 2024 herauskommen, wobei noch kein genaues Datum feststeht. Wenn ihr es schon vorher ausprobieren wollt, dann könnt ihr das am 08. August tun, wobei ihr euch aber vorher auf der Steam-Seite von DeathSprint 66 registrieren müsst.
