gamescom-Vorschau zu Death Stranding: Babys, Urin, Muttermilch und viele Fragezeichen
Special
Norman Reedus, Mads Mikkelsen und Container-Babys - das ist Death Stranding! Glauben wir zumindest, denn so wirklich viel weiß man immer noch nicht über den Titel.
Das PS4-exklusive Open-World-Action-Adventure von Metal-Gear-Mastermind Hideo Kojima erscheint am 8. November. Doch trotz mehrerer langer Trailer konnte man sich bislang nicht zusammenreimen, was genau Death Stranding (jetzt kaufen )üüberhaupt sein soll oder, worum es geht. Unser Termin für den Titel auf der gamescom 2019 in Köln sollte eigentlich etwas Licht ins Dunkel bringen, doch Kojima gab auch in der etwa 30-minütigen Videopräsentation nur wenig preis.
Babys und der Neustart der Zivilisation
Die Präsentation ist dabei in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, die zumeist Zwischensequenzen zeigen. Zunächst sehen wir, wie Protagonist Sam (Norman Reedus) auf die mysteriöse "Mama" trifft, welche sich um die Babys kümmert, die irgendwie mit der aus den Trailern bekannten Schattenwelt verbunden scheinen. Daher nimmt sich Mama auch erstmal ein nur in der anderen Welt existierendes und damit für uns fast unsichtbares Balg und wiegt es im Arm, während sie Sam erzählt, dass sie zwar nicht die leibliche Mutter sei, aber aufgrund ihrer Fürsorge trotzdem Milcheinschuss habe. Nun ja, dann mal Prost!
Anschließend startet eine Szene, in der Sam sich mit einem von Regisseur Guillermo del Toro verkörperten Wissenschaftler über die sogenannten BBs unterhält. Der Forscher schließt ein Baby an ein Netzwerk an und erzählt dabei, dass den Kindern so weiter vorgegaukelt werde, im Mutterleib zu sein, obwohl deren Mütter längst tot und mittels spezieller Maschinen in einem Krankenhaus ebenfalls mit dem ominösen Netzwerk verbunden seien.
Durch diesen Spagat zwischen Leben und Tod haben die Babys eine Verbindung zur anderen Welt, wodurch sie den Leuten in der Außenwelt natürlich nützlich sind, da sie vor Gefahren warnen können. Zudem wird klar, dass diese BBs gezüchtet werden und nur bis zu einem Alter von einem Jahr eingesetzt werden können, bevor sie offenbar verenden.
Quelle: Sony
gamescom-Vorschau zu Death Stranding: Babys, Urin, Muttermilch und viele Fragezeichen (2)
Im nächsten Abschnitt wird dann auch endlich echtes Gameplay gezeigt. Sam bewegt sich hier mit seinem an seinen Anzug angeschlossenen BB durch die Außenwelt. Aber natürlich erst, nachdem Sam kräftig uriniert hat (ernsthaft!). Nach dem Wasserlassen kraxelt der Protagonist schließlich mit seinem Leiter-Gadget ein paar Felsen hoch, um an einer Station Vorräte abzuliefern. Auf dem Rückweg stürzt Sam aber und bringt dadurch das BB zum Weinen. Sam wiegt den kleinen Scheißer in seiner Kapsel also hin und her, während die einschläfernden Klänge eines Kinder-Mobilés ertönen. - Öhm, ja.
Zum Schluss steht Sam dann im Oval Office, wo ihm vom Hologramm der entführten Präsidentin der Auftrag erteilt wird, im Westen des Landes Communitys zusammenzuführen und sie "wieder zu verbinden", denn nur Amerika könne die Welt wieder so herstellen wie sie einst war. Falls er Zeit findet, soll er natürlich auch die Präsidentin befreien, die von einer Gruppe Terroristen festgehalten wird, aber deren Hologramm-Maschine nutzen darf. - Moment, was?! Sam lehnt das aber ab und es wird deutlich, dass er und Präsidentin Amelie eine gemeinsame Vergangenheit und sich zuletzt vor zehn Jahren gesehen haben. Amelie ist in dieser Zeit allerdings nicht gealtert, da ihr "Körper immer noch am Strand" sei. Was. Zur. Hölle.
