Death Stranding 2: Bessere Zugänglichkeit, weniger Ausstiegspunkte - sagt Kojima

News Michael Miskulin
Death Stranding 2: Bessere Zugänglichkeit, weniger Ausstiegspunkte - sagt Kojima
Quelle: Kojima Productions

Death Stranding 2: On the Beach verzichtet laut Hideo Kojima auf bewusst frustrierende Spielmomente. Ziel der Entwickler war es, die Zugänglichkeit zu erhöhen und weniger Spieler unterwegs zu verlieren.

In einem Interview mit Nikkei Cross Trend hat Hideo Kojima über gewisse Design-Entscheidungen hinter Death Stranding 2: On the Beach gesprochen. Dabei ging der Leiter von Kojima Productions auch auf den Schwierigkeitsgrad der Fortsetzung ein. Anders als der Vorgänger sollte der Titel keine gezielt eingebauten Punkte mehr haben, an denen viele Spieler frühzeitig aussteigen.

Lehren aus dem ersten Death Stranding

Kojima erklärt, dass das ursprüngliche Death Stranding trotz einer Spielerschaft von über 20 Millionen Menschen einige "ziemlich scharfe Kanten" besaß. Diese seien teilweise bewusst gesetzt worden, um das Spielerlebnis kompromisslos zu gestalten. Für die Fortsetzung habe man jedoch gezielt an der Spielbarkeit gearbeitet. Thema und Grundmechaniken wurden beibehalten, zugleich wurden Anpassungen vorgenommen, um den Einstieg zu erleichtern. Dazu zählt unter anderem eine stärkere Nutzung von Fahrzeugen.

Rückblickend räumt Kojima ein, dass bestimmte "extreme" Design-Entscheidungen im ersten Teil absichtlich beibehalten wurden. Diese führten dazu, dass es zwei markante Stellen gab, an denen die Abbruchrate deutlich anstieg. Eine davon war die frühe Mission rund um den Transport der Leiche von Präsidentin Bridget Strand.

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Für Death Stranding 2 (jetzt kaufen 41,74 € / 71,99 € ) habe man auf vergleichbare, bewusst sperrige Momente verzichtet. Ziel sei es gewesen, mehr Spieler tatsächlich bis zum Ende des Spiels zu führen. Gleichzeitig weiß Kojima, dass auch dieser Ansatz bei Hardcore-Spielern nicht unbedingt gut ankam. Erfahrene Spieler würden die Fortsetzung im Vergleich als weniger fordernd oder sogar "lauwarm" empfinden.

Die richtige Balance zwischen Zugänglichkeit und Anspruch zu finden, beschreibt Kojima als schwierige Aufgabe. Mit Death Stranding 2: On the Beach setzte Kojima Productions jedoch klar darauf, Hürden abzubauen, ohne den Kern der Spielidee grundlegend zu verändern.

Findet ihr es richtig, Death Stranding 2 zugänglicher gemacht zu haben? Oder lebt die Reihe eher von ihren sperrigen Momenten? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Nikkei Cross Trend, via Automaton

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