Quelle: Paramount
Bis auf wenige Ausnahmen ist das Western-Genre seit Jahren tot. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg der Westernserie "Deadwood", die in den USA mittlerweile Kultstatus genießt und dem ausstrahlenden Sender HBO unerwartet hohe Einschaltquoten beschert.
Produziert wird die Serie von David Milch, aus dessen Feder auch "NYPD Blue" stammt. Milch recherchierte über ein Jahr in der Library of Congress und in anderen Bibliotheken, um den Wilden Westen so zu zeigen, wie er wirklich war. Folglich ist das Städtchen Deadwood historisch belegt und lag auf einem Gebiet, das den Indianern zugesprochen worden war und von den Siedlern als rechtsfreie Zone angesehen wurde.
Da in den Bergen Goldvorkommen vermutet werden, strömen Abenteurer und Glücksritter in den Ort. Auch den ehemaligen Gesetzeshüter Seth Bullock (Timothy Olyphant) zieht es mit seinem Freund Sol Star (John Hawkes) in das Städtchen, um einen Neuanfang zu wagen. Bald bekommen sie es mit dem Bordellbesitzer Al Swearengen (Ian McShane) zu tun, der in Deadwood den Ton angibt und mit finsteren Geschäften sein Geld verdient. Um seine Macht zu sichern, geht er über Leichen. SG n
