Zu viel Paradies, zu wenig zu tun: Die Beachvolleyball-Serie verabschiedet sich in die Belanglosigkeit. Außer viel nackter Haut gibt es in Dead or Alive Paradise wenig zu sehen.
Ältere Leser werden sich vielleicht erinnern: Dead or Alive war einmal eine Prügelspielserie. Inzwischen tummeln sich die Protagonistinnen der Reihe lieber am endlosen Strand der Langeweile, auch Zack Island genannt.
Dead or Alive: Paradise-Test: Mädels unter sich
Der Inhalt von Dead or Alive: Paradise ist so knapp wie die Badekleidung der 12 Pixelbräute. Während die beiden Vorgänger wenigstens noch alibihaft einen ordentlichen Beach-Volleyball-Modus beinhalteten, macht dieser in der PSP-Ausgabe dank verkorkster Steuerung so viel Laune wie ein Brötchen voller Sand.
Die restlichen Minispiele sind ebenfalls kaum erwähnenswert: Hüpft in einem öden Quick-
Time-Event über den Pool, spielt im Casino Karten oder zockt an den Automaten. Gewonnenes Geld investiert ihr in nutzlosen Tand. Hobby-Stalker erfreuen sich am Foto-Modus, bei dem ihr die ungelenken Pixel-Bräute bei hölzernen Animationen begaffen könnt: Der meiste Programmieraufwand floss anscheinend in die unabhängig voneinander wackelnden Glocken der Mädels.
Den restlichen unterbelichteten Schminkschwalben könnt ihr Geschenke machen, damit sie in eurem Volleyball-Team spielen. Oder ihr erkundet die Insel, was in diesem Fall heißt: Ihr klickt euch durch lahme Textkästen und öde Menüs. Tecmo, der Witz ist langsam ausgelutscht. Dead or Alive: Paradise hat den Charme und die Unterhaltungsqualitäten einer toten Qualle.
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