Days Gone: Sony lässt einen weiteren Zombie-Schnetzler auf uns los

Special Thomas Szedlak
Days Gone: Sony lässt einen weiteren Zombie-Schnetzler auf uns los (1)
Quelle: Sony

Irgendwie wie The Last of Us aber doch ganz anders: Auf der E3 konnten wir endlich neue Eindrücke von Sonys Zombie-Action sammeln.

Auch ein Spiel mit bekannten Elementen kann eigenständig und interessant sein - wenn die Mischung stimmt und man es mit neuen Ideen garniert. Insofern wollen wir es Days Gone nicht negativ ankreiden, dass es auf den ersten Blick wie ein Best of in Sachen Open-­World-Action der letzten Jahre wirkt.
Heiß: Die Entwickler haben sich sichtlich darum bemüht, die HDR-­Effekte gut zur Geltung zu bringen. (PS4) Quelle: Sony Heiß: Die Entwickler haben sich sichtlich darum bemüht, die HDR-­Effekte gut zur Geltung zu bringen. (PS4)

Daryl lässt schön grüssen

Zu Beginn der E3-Demo zieht unser Held Deacon mit seinem Motorrad aus der Sicherheit seines Heimatdorfes los, um einen verschwundenen Kumpan zu suchen. Schon nach ein paar Hundert Metern wird er von einem Rudel zombifizierter Wölfe attackiert, die er mit Müh und Not abwehren kann. Dummerweise übersieht er die Falle, die ihm ein paar Banditen mit einem Seil gestellt haben. Was folgt ist ein kurzer Quick-Time-Kampf samt brutaler Finisher. Auch das nächste Feature dürfte Genre-Kennern bekannt vorkommen: Als der Protagonist das Motorrad des Vermissten findet, nutzt er eine Spurensuchen-Fähigkeit und verfolgt die Fährte zu einem Banditenlager, das nicht nur mit hängenden Zombie-Kadavern (hält den Geruch ab), sondern auch mit Stolperfallen gesichert ist.
Kalt: Dass man unter kopfüber baumelnden Zombies hindurchläuft und sich urplötzlich einer der Untoten bewegt, darauf muss man doch erstmal kommen! (PS4) Quelle: Sony Kalt: Dass man unter kopfüber baumelnden Zombies hindurchläuft und sich urplötzlich einer der Untoten bewegt, darauf muss man doch erstmal kommen! (PS4) Durch geschicktes Unterholz-Schleichen, Steinewerfen und Hinterrücks-­Killen durchqueren wir schließlich das Camp und locken einen der übrig gebliebenen Banditen in eine Bärenfalle. Äußerst schmerzhaft - aber nichts im Vergleich zu dem, was die heranstürmenden Zombie-Horden gleich tun werden, die vom Geschrei des Unglücklichen angezogen werden. Diese Anlock-Mechanik macht sich der Hauptcharakter auch im nächsten Camp zunutze, in dem er seinen Kollegen erspäht. Das eigentlich durch einen improvisierten Zaun gesicherte Gelände wird durch einen ferngezündeten Sprengsatz auf Knopfdruck zum Zombie-Büffet - die Horden fallen über die Banditen her und lassen nichts übrig.

Lautloses Vorgehen ist nicht nur bei den verfaulten Untoten eine gute Taktik. Quelle: Sony Lautloses Vorgehen ist nicht nur bei den verfaulten Untoten eine gute Taktik. Diese Stelle zeigen uns die Entwickler später mit gänzlich anderem Vorgehen, nämlich mit eigenem Waffeneinsatz und ohne die Zombies aufs Gelände zu lassen. Nur ein Beispiel dafür, dass man viele Stellen auf unterschiedliche Art bewältigen kann. Nach einer weiteren Cut-Scene haben wir unseren Kumpel befreit und wollen uns gerade davon machen, als ein meterhoher Zombie-Bär auftaucht, den wir durch eine unglücklich umgeschubste Flasche auf uns aufmerksam machen. Blöd gelaufen ... Was danach allerdings passiert, sehen wir nicht mehr, denn hier endet die Demo.

Entwickler: Sony Bend Studio I Hersteller: Sony Computer Entertainment

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