Vom Tellerwäscher zum Millionär: Will Smith erlebt die Höhen und Tiefen des amerikanischen Traums.
Chris Gardner (Will Smith) und sein Sohn (Jaden Smith) lassen sich nicht unterkriegen
Wenn er unerwartet und schnell eintritt, steigt Erfolg den meisten Menschen zu Kopf. Der 1968 geborene Will Smith kann ein Lied davon singen. Mit seinem Partner Jeff Townes landete Smith als Teil des Rap-Duos DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince einige Hits in den 80ern. Den frühen Reichtum verprasste er dann aber schnell wieder und stand Anfang 20 beinahe mit leeren Taschen da.
Zum Glück gelang ihm mit der TV-Serie "Der Prinz von Bel Air" (1990 - 1996) und "Bad Boys" (1995) der Sprung zum Schauspieler. Das frühzeitige Karrieretief war für Will Smith ein offenbar heilsamer Prozess. Trotz seiner Rekordgagen für Blockbuster wie "Bad Boys II" oder "I, Robot" blieb Will einer der nettesten, lockersten und witzigsten Superstars seiner Generation. Vielleicht war auch das ein Grund für seine Entscheidung, die Hauptrolle in "Das Streben nach Glück" zu übernehmen.
Schicksalsschlag
Immer mit der Hoffnung auf einen Abschluss
Der Film basiert auf der im Mai 2006 veröffentlichten Bestseller-Biografie des Amerikaners Chris Gardner. Gardner (Smith) rackert sich im San Francisco des Jahres 1981 mehr schlecht als recht für seine Familie ab, nachdem er sich mit einem Geschäft für medizinische Geräte verspekuliert hat. Während er bei den Ärzten Klinken putzt, türmen sich zu Hause die unbezahlten Rechnungen.
Gardners Frau Linda (Thandie Newton) kann die Hoffnungslosigkeit eines Tages nicht mehr ertragen und verlässt ihren Mann und den Sohn Christopher (Jaden Smith). Danach spitzt sich die Lage dramatisch zu. Vater und Sohn werden obdachlos. Der erfolglose Handelsvertreter gibt jedoch nicht auf und beweist eisernen Willen, als er ein unbezahltes Praktikum als Broker beginnt.
