Eine Reise in die Vergangenheit -- begleiten Sie Arok auf seinen Abenteuern in der Steinzeit und erfahren Sie, welches Geheimnis sich hinter den Höhlenmalereien in Lascaux verbergen könnte.
Die Malerei-Rätsel sind besonders gut gelungen. In der ersten Höhle finden wir einen Bison und drei Jäger, die auf einer Wand dargestellt sind. Kaum, dass wir sie anklicken, bewegen sich die Figuren. Das hilft uns bei unserer Grübelei, wie wir die Löwin verjagen sollen, aber nicht weiter. Dann fällt uns aber auf, dass eines der Strichmännchen eine Schleuder in der Hand hält, während die anderen Jäger Speere mit sich tragen. Wir nehmen einem den Spieß ab und geben ihn dem Mann mit der Schleuder, klicken dann auf den Bison, und siehe da: Die Figur erlegt das Tier, und Arok weiß jetzt genug, um sich eine Speerschleuder zu bauen.
Ungereimtheiten
Das »erst fragen, dann machen«-Prinzip wird in Das Geheimnis der vergessenen Höhle nur selten eingesetzt. Erst am Ende laufen Sie einige Male zwischen Lharik, Tika und Klem hin und her, um Informationen zu erhalten.Die relativ kurze Geschichte (etwa sieben Stunden Spielzeit) wird linear erzählt und erlaubt Ihnen für jedes Rätsel nur einen Lösungsweg.
Das ist uns vor allem kurz vorm Ende aufgestoßen. Arok soll für Klem eine Öllampe und einen Kopfschmuck aus einem Schrein holen, der mit einfachen Stöcken versperrt ist. Diese lassen sich drehen und zur Seite schieben. Nach einigem Probieren haben wir den Eingang freigelegt, aber wir konnten nicht hineingreifen, um die Gegenstände zu bekommen. Also haben wir noch einmal von vorne angefangen und die Stäbe anders gelegt. Diesmal hat's geklappt. So ein Gamedesign-Patzer darf nicht passieren.
Susanne Braun
