Kalypso hat sich an der Ascaron-Konkursmasse bedient und veröffentlicht den betagten Weltraum-Shooter für Xbox 360. Ob so ein altes Spiel noch gut ist?
Darkstar One: Methusalem
Das Universum und die Möglichkeiten sind bei Darkstar One riesig. So könnt ihr euch nur mit den Kampfaufträgen begnügen, Pirat oder Weltraumpolizist sein oder stattdessen einfach
Quelle: Kalypso Media
als Händler große Gewinne erzielen. Wenn ihr euch lediglich auf die Story konzentriert, seid ihr in gut 20 Stunden beim Schluss angelangt. Dagegen wirkt die Präsentation veraltet. Die Grafik ist detailarm und insgesamt mäßig, das Spiel ist textlastig und die Zwischensequenzen sehen für heutige Verhältnisse billig aus.
Zwar hat Darkstar One ein Tutorial und auch die Speicherpunkte sind fair gesetzt, aber eure Missionsziele müsst ihr umständlich über ein Logbuch abrufen. Ebenso archaisch wirkt die Landung auf einer Raumstation: Wie beim 20 Jahre alten Wing Commander fragt ihr per Funk um Landeerlaubnis und bewegt die Darkstar One anschließend auf die Station. Wenn ihr dabei zu langsam seid, müsst ihr das Ganze wiederholen. Spaß macht das nicht.
