"Ring"-Erfinder Hideo Nakata lieferte die Vorlage für dieses düstere Hollywood-Remake des Brasilianers Walter Salles
Der Boom, auf japanische Schauermärchen zurückzugreifen, ist ungebrochen. Dieses Mal nahm sich Walter Salles einer Vorlage des Japaners Hideo Nakata aus dem Jahr 2002 an. Trautes Heim
Nach der Trennung von ihrem Mann sucht Dahlia Williams (Jennifer Connelly) für sich und ihre kleine Tochter Cecilia (Ariel Gade) eine Wohnung in New York. Auf Roosevelt Island findet sie ein kleines Apartement. Da sich an einer Zimmerdecke ein Wasserfleck gebildet hat, verspricht ihr der kauzige Makler (John C. Reilly), dass die Wohnung vor ihrem Einzug in Ordnung gebracht wird. Kurz nachdem die beiden eingezogen sind, tropft es erneut von der Decke. Hausmeister Veeck (Pete Postlethwaite) soll den Schaden beseitigen.
Als der hässliche Fleck trotzdem wieder auftaucht, begibt sich die unter Migräneanfällen leidende Mutter auf die Suche nach der Ursache -- und macht eine schreckliche Entdeckung: Die einen Stock höher liegende Wohnung steht komplett unter Wasser und von den Mietern fehlt jede Spur. Die Familie soll auch eine kleine Tochter gehabt haben, doch niemand weiß, wo sich die Eltern und das Mädchen aufhalten. Plötzlich beginnt Cecilia mit einer unsichtbaren Freundin zu sprechen ...
Als Boni gibt es Interviews mit Salles, der Crew und den Darstellern. Zusätzlich werden technische Aspekte der Produktion erklärt. Sehr interessant ist die Entwicklung des Tons der unheimlichen Geistergeschichte. In "Sound des Grauens" berichtet Re-Recording-Mixer Scott Millan, wie er z.B. Dahlias Migräneanfälle akustisch unterstützte.MK n
