Supergirl wäre zum Scheitern verurteilt: James Gunn reagiert deutlich auf Bericht zum Budget des Superhelden-Films
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Mit diesem kolportierten Budget bräuchte man Supergirl wahrscheinlich erst gar nicht ins Kino zu bringen.
Das Superhelden-Kino hat ein mehr als schwieriges Jahr hinter sich. Alle drei vermeintlichen Blockbuster der MCU erwiesen sich als Enttäuschungen an den Kinokassen. Und auch beim neuen Superman hätten es gerne ein paar Zuschauerinnen und Zuschauer mehr sein können. Berichte über ein (zu) hohes Budget von Supergirl werfen Fragen auf, die DC-Boss James Gunn mit einer deutlichen Aussage beiseite wischt.
Wann kommt Supergirl ins Kino?
Nach all den Enttäuschungen der letzten Monate soll 2026 aus Sicht der Superheldinnen und Superhelden alles besser werden. Am 25. Juni 2026 startet in Deutschland der zweite große Film des Marvel-Konkurrenten DC Universe im Kino. Supergirl soll am (moderaten) Erfolg von Superman anknüpfen.
Damit dies gelingt, standen den Machern laut eines Berichts von Forbes satte 200 Millionen US-Dollar Produktions-Budget zur Verfügung. Eine Summe, die Fragen und Zweifel aufkommen lassen, ob Supergirl damit überhaupt profitabel sein könne und nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt wäre. Berichten über zu hohe Budgets widersprach James Gunn bereits in der Vergangenheit ("... wir wären ja die größten Deppen"). So auch im Fall von Supergirl.
Reports über ein 200-Millionen-Budget seien "nicht ansatzweise in irgendeiner Form wahr". Diese deutliche Ansage ließe theoretisch auch die Interpretation zu, dass es sich um einen viel höheren Betrag gehandelt haben könnte. Ein Vergleich zeigt jedoch, dass dies höchst unwahrscheinlich ist.
Superman kostete angeblich mit allem drum und dran rund 225 Millionen US-Dollar. In den Kinos spielte der Superhelden-Reboot immerhin 616 Millionen US-Dollar ein. Somit war der Blockbuster im Kino profitabel, aber beileibe kein Mega-Erfolg. Dass man es laut James Gunn im Fall von Supergirl vermeidet, ein zu hohes Risiko mit einem zu hohen Budget einzugehen, klingt plausibel. Es ist davon auszugehen, dass der Film, aufgrund der (auf dem Papier) geringeren Zugkraft der Hauptfigur, unter dem Ergebnis von Superman bleibt. Zumal die Superhelden-Konkurrenz im nächsten Jahr immens ist.
Welche Superhelden-Filme kommen 2026 ins Kino?
Marvel ist im kommenden Filmjahr mit zwei auf dem Papier sicheren Blockbustern am Start. Spider-Man: Brand New Day startet in Deutschland am 30. Juli 2026. Robert Downey Jr. feiert am 17. Dezember 2026 in Avengers: Doomsday sein Debüt als Bösewicht Dr. Doom. Davor muss Supergirl, wie bereits oben erwähnt, am 25. Juni 2026 beweisen, dass sie mit einem moderaten Produktionsbudget gegen die schier übermächtig wirkende Konkurrenz des MCU bestehen kann. Ein Kunststück, das ihrem Cousin bereits in diesem Jahr gelang.
Quelle: Screenrant
