Cyberpunk 2077 lädt nicht im Aufzug - Creative Director stellt Mythos klar
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Seit Jahren hält sich das Gerücht, Night City würde heimlich im Aufzug nachladen. Der Creative Director von Cyberpunk 2 hat darauf jetzt eine ziemlich klare Antwort.
Einer der hartnäckigsten Mythen rund um Cyberpunk 2077 lautet, dass die Aufzüge im Spiel nichts weiter als schicke Ladebildschirme seien. Es ist ein klassischer Trick, der schon bei anderen Spielen funktioniert hat. Spieler werden kurz in Bewegung gehalten, während im Hintergrund neue Areale gestreamt werden. Doch laut CD Projekt Red stimmt das so nicht. Der zuständige Entwickler reagiert fast schon persönlich beleidigt auf diese Unterstellung. Cyberpunk 2077 feierte erst kürzlich seinen fünften Geburtstag. Rund um Night City sind in dieser Zeit erstaunlich viele spannende Details ans Licht gekommen.
"Diese Engine ist ein Wunder"
Igor Sarzynski, Cinematic Director von Cyberpunk 2077 (jetzt kaufen ) und zugleich Creative Director von Cyberpunk 2, hat sich auf Bluesky direkt zu diesem Gerücht geäußert und dabei kein Blatt vor den Mund genommen: "Glaubt ihr wirklich, dass man durch die ganze Stadt laufen und riesige, komplexe Innenbereiche betreten kann, ohne Ladebildschirme, aber für ein Penthouse brauchen wir dann Aufzug-Tricks zum Laden?"
Für Sarzynski ergibt diese Vorstellung schlicht keinen Sinn. Cyberpunk 2077 streamt weite Teile von Night City und seine komplexen Innenräume nahtlos, während ihr euch frei durch die Welt bewegt. Wäre die Engine auf versteckte Ladezonen angewiesen, müsste man sie überall finden, nicht nur in ein paar Fahrstühlen.
Noch deutlicher wird er anschließend: "Der Aufzug ist da, weil er Sinn ergibt. Wir könnten ihn transparent machen, wenn wir wollten. Diese Engine ist ein Wunder. Ich akzeptiere keine Verleumdung."
Cyberpunk 2077: Warum das Gerücht trotzdem so hartnäckig ist
Die Idee, dass Aufzüge, enge Gänge oder langsame Übergänge Ladezeiten kaschieren, kommt nicht von ungefähr. Viele große Spiele haben genau das über Jahre hinweg getan, unter anderem Mass Effect oder God of War.
Cyberpunk 2077 passt aber nur bedingt in dieses Muster. Die Red Engine lädt große Teile der Spielwelt dynamisch nach, während ihr euch bewegt, dreht oder sprintet, oft ohne sichtbare Pausen oder harte Schnitte. Zwischen Neonlichtern, NPCs, Verkehr und riesigen Gebäudekomplexen läuft ständig ein massiver Datenstrom im Hintergrund, der euch Night City ohne klassische Ladebildschirme präsentiert. Gehört ihr auch zu den Leuten, die bei den Fahrstühlen an versteckte Ladezeiten dachten?
Quelle: gamesradar
