Mit dem dritten Teil wird das klaustrophobisch- kryptische Kubus-Universum zur Filmtrilogie
1997 sorgte ein kleiner Science-Fiction-Film aus Kanada für eine Sensation. Mit geringen Mitteln inszenierte Vincenzo Natali eine beklemmende Utopie mit wohldosierten Schockmomenten. "Cube" wurde Kult. Der "Würfel" löste auf Filmfestivals rund um den Globus Begeisterung und end- wie ergebnislose Diskussionen darüber aus, wer oder was hinter den tödlichen Kuben stecken könnte.
Eine Antwort darauf gab "Cube 2: Hypercube", den Andrzej Sekula 2002 nach einem Drehbuch von Co-Autor Ernie Barbarash auf die Beine stellte. Ob es so glücklich war, das Mysterium zu lüften, sei mal so dahingestellt. Weil eine chronologische Fortsetzung der Serie nach Teil 2 wahrscheinlich zu einer Farce geworden wäre, gingen die Macher in der Zeit zurück und präsentieren in "Cube Zero" nun das, was vor dem eigentlichen "Cube" geschah.
Barbarash, der beim Vorgänger bereits als Autor und Produzent verantwortlich zeichnete, übernahm diese Aufgaben erneut. Zusätzlich schwang er sich auf den Regiestuhl.
Schreckensregime
Wie gewohnt beginnt der Film mit einem ahnungslosen Menschen, der in einem kubischen Raum aufwacht und nicht weiß, wie er dort hineinkam. Nach wenigen Minuten stirbt er durch eine fiese Falle. Das tödliche Treiben wird von zwei Technikern in einem unterirdischen Bunker überwacht.
Während Dodd (David Huband) den anonymen Vorgesetzten ergeben ist, kommen Eric (Zachary Bennett) Bedenken, als die unschuldige Cassandra (Stephanie Moore) im System auftaucht. Denn angeblich soll es sich bei den menschlichen Versuchskaninchen nur um verurteilte Mörder handeln. Um Cassandra zu helfen, betritt Eric den Cube und fordert dadurch unbewusst den einäugigen Obermotz Jax (Michael Riley) heraus.
Die Kauf-DVD unterscheidet sich von der bereits erhältlichen Leih-Variante nur durch Schnitte von knapp zwei Minuten. Diese waren nötig, um eine 16er-Freigabe zu erhalten. PK n
