Crimson Desert: Darum ist Jagen, Sammeln und Tiere zähmen so wichtig
Special
Tiere zähmen, jagen, fischen, craften und Ressourcen sammeln: Crimson Desert bietet zahlreiche Möglichkeiten, Ausrüstung zu verbessern und Buffs herzustellen.
Fleißig jagen und sammeln
Apropos Ausrüstung verbessern: Das geht natürlich auch auf traditionelle Art und Weise, indem ihr Ressourcen sammelt und neue Ausrüstung selbst craftet, verbessert oder einen Schmied beauftragt. Welche Ressourcen ihr dafür benötigt und wie ihr diese bekommt, hängt von der Art eurer Ausrüstung ab. Erze und Mineralien zum Beispiel findet ihr, wie in den meisten Spielen üblich, in Minen und baut sie mit einer Spitzhacke ab.
Auch die üppige Pflanzenwelt in Crimson Desert solltet ihr euch genauer ansehen. Beinahe jede Blume, die irgendwo in den Wäldern oder auf den Wiesen wächst, lässt sich pflücken und später zu Tränken, Heilgegenständen oder Gerichten verarbeiten. Generell ist das Kochen ein wichtiger Faktor im Spiel. Es gibt zwar keine Hungeranzeige, auch noch Survival-Elemente in das Spiel zu basteln, wäre dann wohl doch zu viel gewesen, aber die unterschiedlichen gekochten Mahlzeiten füllen nicht nur eure HP wieder auf, sondern bringen zum Teil auch andere Vorteile mit sich.
Zu Beginn stehen euch nur eine Handvoll Rezepte, die ihr am Lagerfeuer zubereiten könnt, zur Verfügung. Doch überall in der Spielwelt lassen sich neue Rezepte finden, die sich von Nahrung über Alchemie bis hin zu Crafting-Anleitungen erstrecken.
Neben den pflanzlichen Lebensmitteln gehören in Crimson Desert bei vielen Gerichten auch Fleisch und Fisch auf den Teller. Richtig gelesen: Angeln steht in diesem Action-Adventure ebenfalls auf der Tagesordnung. Das müsst ihr allerdings erst lernen. Dafür braucht ihr einen angelnden NPC, den ihr so lange beobachtet, bis euer Charakter das Angeln gelernt hat.
Quelle: PC Games Hardware
Beim Erkunden der Welt lassen sich auf beinahe jeder Wiese diverse Blumen pflücken und Insekten fangen.
Für Fleisch geht's wie üblich auf die Jagd. Wenn ihr gerade ein genaues Rezept im Sinn habt, achtet darauf, das richtige Tier zu erlegen. Die Rezepte sind oft sehr spezifisch und können nur mit einer bestimmten Sorte Fleisch zubereitet werden. Andernfalls steht euch auch immer die Möglichkeit offen, alle benötigten Zutaten bei einem Händler zu kaufen. Sofern sich gerade einer in eurer Nähe befindet und alles auf Lager hat, was ihr braucht.
Wer nach all dem immer noch nicht genug vom Jagen und Sammeln hat, kann sich zusätzlich auf die Suche nach Insekten begeben. Die sind überall in der Welt zu finden und lassen sich, wenn ihr schnell genug seid, einfach mit den Händen fangen.
Tierisch gute Freunde
Die Tiere in Crimson Desert sind aber nicht nur zum Essen gut. Fast alle Tiere, denen ihr auf eurer Reise durch Pywel begegnet, könnt ihr streicheln oder anderweitig mit ihnen interagieren. Je nachdem, wie ihr die Tiere behandelt, steigt oder sinkt deren Zuneigung zu euch. Sobald die Zuneigung eines Tieres hoch genug ist, kann es euch beispielsweise in Kämpfen begleiten.
Dabei ist jedes Tier auf unterschiedliche Art nützlich. Begleitet euch zum Beispiel ein Hund auf das Schlachtfeld, plündert er für euch eure gefallenen Gegner und bringt euch den Loot. So spart ihr massig Zeit und müsst nicht jede Leiche einzeln umdrehen.
Quelle: PC Games Hardware
Ein zuverlässiges (Reit-)Tier ist für einen schnellen Fortschritt in Crimson Desert unerlässlich.
Auch Wildpferde sind überall in der Welt zu finden. Solltet ihr mit dem Pferd, das ihr zu Beginn des Spiels erhaltet, also nicht zufrieden sein, könnt ihr euch ein neues beschaffen, indem ihr ein wildes Pferd zähmt. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn um ein Wildpferd zu zähmen, müsst ihr es erst mal schaffen, unbemerkt auf dessen Rücken zu steigen und anschließend lang genug "im Sattel" zu bleiben, bis das Pferd euch als seinen Reiter angenommen hat. Wie euch hingegen die verschiedenen Nationen Pywels als Verbündete annehmen und warum der Lageraufbau im Spiel verpflichtend ist, verraten wir auf der nächsten Seite.
