Ein neues Open-World-Spiel legt einen starken Start hin und verkauft sich direkt nach Release gut: Crimson Desert. Zugleich lodern die Diskussionen um die Wertungen weiter.
Crimson Desert ist erfolgreich gestartet. Laut Entwickler Pearl Abyss wurden bereits einen Tag nach Release über zwei Millionen Einheiten verkauft. Das Spiel erschien am 19. März für PlayStation 5, Xbox Series sowie PC über Steam und den Epic Games Store. Die Entwickler bedanken sich bei der Community und kündigen an, das Feedback genau auszuwerten und Verbesserungen umzusetzen.
Starker Verkaufsstart trotz gemischter Wertungen zu Crimson Desert
Der Verkaufsstart schießt durch die Decke, doch bei den Bewertungen zieht teilweise ein kühler Wind auf. International erreicht das Spiel rund 78 Punkte bei Kritikern und 7,8 bei Nutzern. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend.
Auf Steam wirkt das Gesamtbild rauer. Aktuell liegt die Bewertung bei etwa 71 Prozent positiv. Damit bewegt sich das Spiel nahe an der Grenze zu "ausgeglichen". Viele Spieler loben die Spielwelt und das Kampfsystem. Kritik gibt es vor allem an der Steuerung und der Umsetzung einiger Systeme.
Diskussionen in der Community nehmen zu
In der Community wird intensiv über die Bewertungen diskutiert. Einige Spieler sprechen von vorschnellen negativen Reviews, andere sehen berechtigte Kritikpunkte. Fast im selben Moment reagiert auch der Markt nervös. Nach Veröffentlichung der ersten Wertungen verlor die Aktie von Pearl Abyss deutlich an Wert. Der Start wirkt wie zwei Seiten einer Medaille: starke Verkäufe, aber eine Community, die noch ringt.
Mir ist bei den Steam-Wertungen aufgefallen, dass viele Spieler schon nach ein bis drei Stunden ihre Bewertung abgeben. Das fühlt sich an, als würde man ein Buch nach den ersten Kapiteln zuklappen und direkt ein Urteil fällen. Klar, ein Ersteindruck zählt. Aber reicht das wirklich, um ein ganzes Spiel zu bewerten? Wie denkt ihr über das Wertungs-System von Steam?
Quelle: gematsu
