Unterhaltsames Drama nach einer wahren Begebenheit. Samuel L. Jackson führt ein Looser-Team zum Sieg
Heroische Sportlergeschichten, in denen ein mittelprächtiges Team über sich hinauswächst und am Ende triumphiert, stehen bei den sportfanatischen Amerikanern hoch im Kurs. Das gilt erst recht für die uramerikanischen Sportarten Football, Baseball und natürlich Basketball. Regisseur Thomas Carter ("Save the last Dance", 2001) widmet seinen Film einer Truppe von Loosern, die über den Sport an der Schule beinahe ihre Zukunft aus den Augen verloren hätten.
The American Way?
Ken Carter (Samuel L. Jackson) ist der neue Basketballtrainer der Richmond Highschool. Die Schule in Carters Heimatstadt wird hauptsächlich von unterprivilegierten Jugendlichen aus armen Verhältnissen besucht. Die Abschlussquote liegt bei nur 50 Prozent. Entsprechend selten beteiligt sich auch das Team am Unterricht. Doch das soll sich unter Coach Carter ändern! Dieser fühlt sich den Jugendlichen verpflichtet. Neben dem sportlichen Erfolg steht die Zukunft seiner Schützlinge ganz oben auf Carters Liste. Doch mit diesem Anspruch ist er unter den frustrierten Lehrern alleine. Selbst die Direktorin (Denise Dowse) erwartet, dass er sich ganz auf den Sport konzentriert. Doch da hat sie die Rechnung ohne den ehrgeizigen Coach gemacht.
Wie viel Wahrheit tatsächlich in dem Film steckt, wird in der Featurette "Coach Carter -- Der Mann hinter der Geschichte" (ca. 20 Min.) aufgedeckt. Interviews mit dem echten Ken Carter, Sohn Damien und weiteren Zeitzeugen zeigen, wie nahe der Regisseur an der wahren Geschichte geblieben ist. Von der Herausforderung, eine anspruchsvolle und gleichzeitig glaubwürdige Basketball-Choreografie auszuarbeiten, handelt der Beitrag "Schneller Break an der Richmond High" (ca. 12 Min.). Außerdem gibt es sechs "Entfernte Szenen" (ca. 12 Min.) sowie das "Music Video -- Twista featuring Faith Evans ?Hope'" (ca. 4 Min.) zu sehen. Alle Extras mit deutschen Untertiteln. MK n
