Clerks II

Test Patrick Köllner

Kevin Smith spendiert ein freudiges Wiedersehen mit alten Bekannten: Dante, Randal, Jay und Silent Bob sind zurück!

Jay (Jason Mewes) und Silent Bob (Kevin Smith, re.) hängen wieder vor dem Laden ab Jay (Jason Mewes) und Silent Bob (Kevin Smith, re.) hängen wieder vor dem Laden ab Kevin Smith ist ein Phänomen. Wie Quentin Tarantino einst den Gangsterfilm, revolutionierte Smith die amerikanische Komödie. Mit der in Schwarz-Weiß gedrehten Produktion "Clerks" lieferte der Mann aus New Jersey 1994 ein sensationelles Debüt ab, das auf Video und später als DVD zum Kultfilm wurde. Auch in seinen Nachfolgern "Mallrats", "Chasing Amy" oder "Dogma" bewies Kevin seinen Sinn für geschliffene Dialoge, bei denen kein Sprecher ein Blatt vor den Mund nimmt. Für die Rückkehr der "Clerks" gewann Smith alle Hauptdarsteller des ersten Teils.

Weil ihr Quick Stop-Shop abgefackelt ist, arbeiten Randal und Dante bei Mooby Burger Weil ihr Quick Stop-Shop abgefackelt ist, arbeiten Randal und Dante bei Mooby Burger Für Dante (Brian O´Halloran) und seinen besten Freund Randal (Jeff Anderson) beginnt der Tag mit einem Schock: Der Quick Stop, ihr innig geliebter Laden, steht in Flammen, weil Randal mal wieder die Kaffeemaschine angelassen hat. Nun heuern beide in der Fast-Food-Filiale der süßen Becky (Rosario Dawson) an, mit der Dante mal was hatte. Lange bleiben will Dante aber nicht mehr. Mit seiner Verlobten Emma (Jennifer Schwalbach) soll es bald raus aus Jersey und ab zur Hochzeit nach Florida gehen, wo ein Haus und ein richtiger Job warten.

Vollgepackt

Die Doppel-DVD kommt mit drei Audiokommentaren (Smith mit Crew, Smith mit Cast und Smith mit Cast & Crew), einer Einleitung zum Film, vielen deleted Scenes sowie einer Featurette zur Esel-Nummer auf Disc 1. Auf der Bonus-Scheibe winken ein Making of in Spielfilmlänge, eine Blooper-Reel, Videotagebücher und ein kurzer Werbespot für den Soundtrack. Als Verpackung dient ein konventionelles Amaray-Case.

Fazit

Film-Check: Fortsetzungen zu Kultfilmen mit großen und kritischen Fangemeinden gehen oft die Hose. Denken Sie nur mal an "Blues Brothers 2000". Davon unbeeindruckt inszenierte Kevin Smith einen Film, der zwölf Jahre später nahezu direkt an den Vorgänger anknüpft.
Seinen Status ausnutzend, legte Smith den Figuren aberwitzige Dialoge in den Mund, bei denen man sich kringeln kann. Hier sei nur das Wortgefecht über "Herr der Ringe" und "Star Wars" erwähnt. Ein amüsantes, kurzweiliges Kammerspiel mit Mut zu einer Esel-Sexszene. DVD-Fazit: Bei der Umsetzung dieser DVD haben sich die Produzenten tatsächlich Gedanken gemacht und ein äußerst umfangreich ausgestattetes Produkt abgeliefert. Der Ton erfüllt die Ansprüche, das Bild hinkt leicht hinterher.

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