Clair Obscur Expedition 33: Entwickler äußern sich zur KI-Disqualifikation

News André Linken
Clair Obscur Expedition 33: Entwickler äußern sich zur KI-Disqualifikation
Quelle: buffed

Aufgrund einer Disqualifikation und dem Vorwurf des KI-Einsatzes steht Clair Obscur: Expedition 33 derzeit besonders im Visier. Jetzt endlich meldet sich Entwickler Sandfall Interactive zu Wort, um Stellung zu beziehen.

Kurz vor dem Jahreswechsel gab es nochmals einen großen Aufreger in der Gaming-Branche. Das zuvor mehrfach preisgekrönte Clair Obscur: Expedition 33 sorgte zur Abwechslung für überraschend negative Schlagzeilen. Das RPG-Meisterwerk war nämlich bei den diesjährigen Indie Game Awards disqualifiziert worden, was logischerweise hohe Wellen schlug. Bisher haben die Entwickler zu dem Vorfall geschwiegen, jetzt endlich melden sie sich zu Wort.

Weshalb gab es die Disqualifikation für Clair Obscur: Expedition 33?

Im Rahmen der Indie Game Awards 2025 erhielt der RPG-Hit Clair Obscur: Expedition 33 (jetzt kaufen 49,95 € / 36,99 € ) die begehrte Auszeichnung für das "Spiel des Jahres", was logischerweise zunächst für große Freude sorgte. Doch kurz darauf folgte die faustdicke Überraschung: Die Jury sah sich gezwungen, das Rollenspiel von Entwickler Sandfall Interactive zu disqualifizieren. Es gab den konkreten Vorwurf, dass bei den Arbeiten generative KI zum Einsatz kam, was letztendlich zur Disqualifikation führte.

Wenig später kursierte zwar die Anschuldigung, dass beim Ersatzpreisträger Blue Prince ebenfalls KI am Werke war. Allerdings hatte sich dies nicht bewahrheitet, es folgte sogar eine öffentliche Entschuldigung an die Entwickler. Viele Fans von Clair Obscur wunderte sich jedoch, dass sich Sandfall Interactive zu den Vorwürfen sowie der Disqualifikation nicht geäußert haben - bis jetzt.

Was sagen die Entwickler zur Disqualifikation von Clair Obscur: Expedition 33?

Endlich meldete sich Sandfall Interactive mit einer Stellungnahme zu den Ereignissen und Vorwürfen der vergangenen Tage zu Wort. Darauf hatte wohl nahezu die gesamte Gaming-Welt gewartet. Immerhin wollten zahlreiche Fans wissen, welche Erklärung die Entwickler zu bieten haben. Diese lieferte Studiogründer Guillaume Broche im Rahmen einer aktuellen Frage-und-Antwort-Runde ab.

"Ja, wir wissen, was da vor sich geht, aber ich kann sagen, dass alles im Spiel von Menschenhand geschaffen wurde. Wir haben es ausprobiert und es hat uns überhaupt nicht gefallen. (...) Es hat sich einfach falsch angefühlt."

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Den Ausführungen des Studiogründers zufolge habe das Team zwar während der Arbeiten an Clair Obscur: Expedition 33 mit einigen KI-Tools experimentiert. Allerdings seien alle finalen Assets in dem Rollenspiel von Menschen gemacht. Was sagt ihr zu diesen Aussagen? Schenkt ihr ihnen Glauben oder bleiben einige Zweifel? Steht ihr dem Einsatz von KI bei der Entwicklung von Spielen überhaupt kritisch gegenüber? Schreibt es in unsere Kommentare!

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