Clair Obscur: Expedition 33 - Verschiedene Enden stellen Spieler vor eine unmögliche Wahl

News Jonas Herrmann
Clair Obscur: Expedition 33 - Verschiedene Enden stellen Spieler vor eine unmögliche Wahl
Quelle: Sandfall Interactive

Clair Obscur: Expedition 33 ist eines der emotionalsten Rollenspiele des Jahres. In einem Interview verrät der Creative Director des Spiels jetzt, wie er zu den beiden Enden steht.

Das französische Rollenspiel Clair Obscur: Expedition 33 ist nach wie vor einer der größten Überraschungshits des Jahres. Besonders die Geschichte des Spiels dürfte vielen Spielern noch lange in Erinnerung bleiben. Auch die beiden Enden sind den Entwicklern hervorragend gelungen, da sie gleichermaßen emotional sind und nicht eindeutig in "gut" und "schlecht" eingeordnet werden können. Der Creative Director des Spiels, Guillaume Broche, hat jetzt in einem Interview ausführlicher über diese Enden gesprochen. Demnach wurden sie beide zusammengeschrieben und das Ziel war, die Spieler vor eine quasi "unmögliche Entscheidung" zu stellen.

Clair Obscur: Expedition 33 stellt Spieler vor eine unmögliche Wahl

Wenn ihr das Spiel gespielt habt, dürftet ihr wissen, um welche Entscheidung es geht. Allen anderen möchten wir das Spielerlebnis natürlich nicht vorwegnehmen. Es sei nur so viel gesagt: Es wird ziemlich emotional und egal, wie lange man diskutiert, es lässt sich nicht wirklich sagen, dass es ein gutes oder "richtiges" und ein schlechtes oder "falsches" Ende gibt.

Derselben Meinung ist auch Guillaume Broche, wie er im Gespräch mit Behind the Voice erklärt. Demnach habe man von Anfang an geplant, zwei Enden zu bieten und diese möglichst ambivalent zu gestalten. Er selbst sei Fan von traurigen Geschichten und so war es im Grunde klar, dass es auch im Spiel viele traurige Momente geben würde.

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Die Enden bezeichnet er als nahezu gleichermaßen "gut" und "schlecht", sodass es schlicht nicht möglich ist, eine endgültig richtige Entscheidung zu treffen. Dennoch müssen sich die Spieler entscheiden. Das ist auch etwas, was Broche an Videospielen sehr schätzt. In anderen Medien ist es nicht möglich, eine so schwere Entscheidung den Konsumenten zu überlassen.

Gleichzeitig ist er aber auch der Meinung, dass man den Spielern damit entgegenkommen würde. Diese waren quasi das ganze Spiel über den Ideen der Autoren ausgesetzt und mussten viele schwierige Situationen durchstehen. Am Ende bekommen sie immerhin die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie die Geschichte ausgehen soll.

Quelle: Guillaume Broche auf YouTube via GamesRadar

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