Civilization 6 in der Vorschau: Ein neues Zeitalter für Fans anspruchsvoller Strategie bricht an! Wir haben die sechste Generation von Civilization in Los Angeles gespielt.
Quelle: Games Aktuell
Wie im Wilden Westen:
Diese Kavallerie ist eine Spezialeinheit der Amerikaner. Jedes Volk hat ganz eigene Vor- und Nachteile sowie Eigenheiten. (PC)
Es ist schwierig, nicht in Superlative zu verfallen, wenn man über Civilization schreibt. Die Reihe gehört schließlich zu den erfolgreichsten, bekanntesten und wegweisendsten Spiele-Franchises aller Zeiten. Auch im sechsten Teil der Serie will Firaxis keine kleinen Brötchen backen, sondern einen nahrhaften Vollkorn-Laib aus dem Entwickler-Ofen zaubern - und das schon im Herbst dieses Jahres. In Los Angeles haben wir erste Gehversuche in der Pre-Alpha-Version des Strategiespiels gewagt und sind angetan von den Neuerungen, mit denen das zeitlose Grundgerüst ausgeschmückt wurde.
Große Ziele
Als Basis dienen der direkte Vorgänger Civilization 5 sowie dessen Add-ons Gods & Kings und Brave New World. Alle Features, die Serienveteranen kennen und lieben, etwa Weltwunder, Regierungsformen und Religionen, kehren zurück, wenn auch mit sinnvollen Änderungen,
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Eine Frage der Nachbarschaft:
Die unterschiedlichen Stadtgebiete sind eine wichtige Neuerung im sechsten Teil der Reihe. An den Berg schmiegt sich ein Tempelbezirk. (PC)
die für mehr Abwechslung und flexiblere Match-Verläufe sorgen sollen. Zum Beispiel die sogenannten Heureka-Momente: So werden Forschungsboni bezeichnet, die man als Belohnung für das Ausführen bestimmter Aktionen bekommt. Zum Beispiel schreitet die Forschung an der Bronzeverarbeitung schneller voran, wenn man eine gewisse Anzahl Barbaren besiegt. Ebenfalls mit einer Prise Zufall funktionieren nun die sogenannten großen Persönlichkeiten. Diese wertvollen Bürger gewähren individuell unterschiedliche statt standardisierte Vorteile. Den Menüs entnimmt man jederzeit, welche Persönlichkeit als Nächstes auftaucht und welche Eigenschaften sie mitbringen wird. Und das ist wichtig, denn wie bei so ziemlich jeder Facette des Spiels ist es immens wichtig, konkurrenzfähig zu bleiben und die Mitstreiter, ob nun menschlich oder in Form einer KI, im Auge zu behalten. Hat eine Zivilisation eine große Persönlichkeit ergattert, steigen die Kosten der nächsten Persönlichkeit!
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Stilvoll:
Die Völker sind durch das gelungene Design auf den ersten Blick voneinander zu unterscheiden. Hier sehen wir eine japanische Siedlung, inklusive Samurai. (PC)
Selbst bei der Stadtplanung hat man als Hobby-Stratege nun mehr Möglichkeiten. Statt globaler Zufriedenheit der Bürger wird nun die lokale Zufriedenheit der Einwohner gemessen. Durch das Errichten eines Vergnügungsviertels zum Beispiel versüßt man das Dasein der Menschlein, selbst wenn das Umland furchtbar trostlos sein sollte. Auf diese Art und Weise ist es nun denkbar, in rohstoffreichen, aber ansonsten unwirtlichen Gegenden Städte zu gründen. Neben den eben erwähnten Vergnügungsbezirken erweitert man Metropolen außerdem durch Kultur- oder Wissenschaftsviertel oder andere Nachbarschaften. Hier werden sich auch die passenden Spezialisten ansiedeln.
Mut zur Freiheit
Durch die Änderungen sollen die Spieler davon abgehalten werden, stets nur einstudierte Standard-Strategien abzuspulen. Stattdessen sollen sie flexibel auf Umgebung und Mitstreiter reagieren. Dabei hilft, dass man, anders als im Vorgänger, im Verlauf einer Partie mehrmals die Sozialpolitik
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Vorsicht, Baustelle:
Weltwunder können nur an speziellen Orten errichtet werden. Die Pyramiden etwa dürfen nur auf sandigem Untergrund stehen! (PC)
ändern kann. Und auch als technologisch rückständige Zivilisation hat man durch die Möglichkeit, mehrere gleiche Einheiten auf dem Schlachtfeld zu einem mächtigen Corps zusammenzuschließen, Chancen, Kriege zu gewinnen. Stadtmauern und andere Verteidigungsmechaniken halten Angreifer jetzt außerdem deutlich länger auf.
Neben dem Forschungsbaum findet sich in Civilization ein Kulturentwicklungsbaum, der ebenfalls die Heureka-Mechanik unterstützt. An dieser Stelle schaltet man nicht nur kulturelle Errungenschaften wie besondere
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Einzigartig:
Jedes Volk verfügt über spezielle Einheiten. Hier sehen wir eine P-51 Mustang über einer amerikanischen Siedlung fliegen. (PC)
Gebäude und ganze Stadtviertel frei, sondern auch Regierungsformen und die bereits erwähnten Sozialpolitiken. Jede Regierungsform hat dabei unterschiedliche Vor- und Nachteile; eine Demokratie etwa greift auf besonders viele diplomatische Optionen zurück, während unter der Herrschaft eines Despoten der Fo-kus auf dem Militär liegt. In unserer Partie begegnet sind uns Chinesen, Ägypter, Japaner und Amerikaner. Die KI der Anführer der jeweiligen Völker soll sich noch stärker an den realen Vorbildern orientieren. Friedensnobelpreisträger Theodore Roosevelt, den ihr obern in ganzer Pracht seht, ist in Civ 6 zum Beispiel das Oberhaupt der Amerikaner - wir freuen uns schon darauf, ihm den Pazifismus auszutreiben!
Entwickler: Firaxis | Hersteller: 2K Games
